Category Archives: Haus und Garten

Zucchini im eigenen Garten anbauen

Wer Zucchini im eigenen Garten anbauen möchte, hat sich für eine Gemüsesorte entschieden, die zu vielen schmackhaften Gerichten verarbeitet werden kann und durch die leuchtendgelben Blüten einen Zierwert hat.

Die Aussaat der Pflanzen kann in einem Topf auf der Fensterbank, im Frühbeet oder auch an Ort und Stelle an einem windgeschützten und warmen Platz im Gartenbeet erfolgen. Während die Aussaat im Frühbeet oder auf der Fensterbank bereits ab April Sinn macht, sollte man mit der Aussaat im Gartenbeet nicht vor Mitte Mai beginnen. Pro Saatloch werden zwei oder drei Zucchinikerne circa zwei Zentimeter tief in die Erde verbracht und dann mit Erde bedeckt und gegossen. Der Boden sollte locker und nährstoffreich sein. Viele Nährstoffe im Boden sind wichtig, weil es sich bei Zucchini um sogenannte Starkzehrer handelt, die schnellwüchsig sind, große Blätter haben und zahlreiche, manchmal große, Früchte hervorbringen. Genauso wie bei Kürbispflanzen bietet es sich an, die Zucchini auf den Kompost zu pflanzen, wo sie mit vielen Nährstoffen versorgt werden. Dabei sollte es sich aber um einen Ort mit ausreichender Sonneneinstrahlung handeln, ein komplett schattiger Standort ist eher ungeeignet.

Wichtig bei der Haltung in Kübeln ist, dass die Pflanzgefäße nicht andauernd umgestellt werden. Wenn die Pflanzen durch ständigen Ortswechsel oder unregelmäßige Wässerung gestresst werden, kann es vorkommen, dass sich nur männliche Blüten, erkennbar an den langen dünnen Stängeln, bilden. Dann kommt es nicht zur Fruchtbildung.

Zucchini haben relativ wenige Kalorien, ungefähr zwanzig Kilokalorien auf einhundert Gramm, und sind deshalb auch geeignet als Nahrung für figurbewusste Personen. Das Gemüse ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Es enthält Eisen, Magnesium und Kalzium, sowie das Vitamin C, Provitamin A und verschiedene B-Vitamine. Obacht ist geboten, wenn Zucchini bitter schmecken. In diesem Fall sollten sie weder roh noch erhitzt verzehrt werden. Für den unangenehmen Geschmack sind sogenannte Cucurbitacine verantwortlich. Der Verzehr diese Bitterstoffe kann zu Verstimmungen des Verdauungstraktes führen und Übelkeit mit Erbrechen auslösen. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Zucchini einen nussig-süßen oder neutralen Geschmack aufweist.

Zucchini kann roh verzehrt werden als Salat-Zutat. Außerdem bietet es sich an, Zucchini als Zutat für eine Gemüsepfanne oder in Verbindung mit Hack zuzubereiten.

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Gemuese ernten im Winter


Wer im eigenen Garten Gemüse ernten möchte, ist dabei nicht auf den Frühling, Sommer oder Herbst beschränkt. Gemüse ernten im Winter verlängert die Gemüsesaison, so dass auch in der kalten Jahreszeit selbstgeerntete, nährstoffreiche Kost die Mahlzeiten bereichert.

Dabei gehört Feldsalat zu den beliebten Gemüsesorten, die im Winter Saison haben. Der frostunempfindliche Salat mit dem nussigen, wohlschmeckenden Aroma kann in Kombination mit zum Beispiel Gurken und Tomaten, oder einfach pur, nur mit einem Dressing und ohne weitere Zutaten, als Salatmahlzeit oder Beilagensalat angerichtet werden. Eine noch relativ neue Art der Zubereitung des Feldsalates ist der Feldsalat Smoothie. Um den Geschmack des mineralstoffhaltigen Feldsalat Smoothies anzureichern und um Vitamine zu ergänzen, werden dem Smoothie als weitere Zutaten zum Beispiel Mango, Birne, Apfel oder Banane zugefügt.

Auch Kohlsorten wie Brokkoli, Rosenkohl, Weißkohl, Blumenkohl und Wirsing haben im späten Herbst oder Winter Saison und bereichern den Speisezettel. Bei der Art der Zubereitung und der Kombination mit Fleisch und Beilagen ist Phantasie gefragt, damit die Mahlzeiten abwechslungsreich zubereitet werden. Egal, ob deftiger Eintopf, feines Wildgericht oder Gratin aus dem Backofen: Es findet sich bestimmt ein Wintergemüse, das als Kombipartner geeignet ist.

Es gibt viele wohlschmeckende Zubereitungsmöglichkeiten für Wintergemüse als Gratin: Brokkoli kann gut mit Nudeln und Kochschinken kombiniert werden. Eine feine Sauce Hollandaise oder Käsesauce dient als Ergänzung. Die Zutaten werden in einer Gratinschale platziert und mit Gratinkäse überstreut, dann kommt die Schale in den vorgeheizten Backofen. Eine weitere Gratinmischung besteht aus klein geschnittenem, angeschmorten Weißkohl, Kartoffeln und gewürztem Hackfleisch. Rosenkohl eignet sich gut als Kombipartner für Sahnesauce, mehligkochende Kartoffeln und Bacon.

Wer über ein beheiztes und beleuchtetes Gewächshaus oder einen größeren Wintergarten verfügt, kann das ganze Jahr über flexibel Gemüse anbauen und braucht auch im Winter nicht auf exotischere Gemüsesorten verzichten. Dabei sollte aber auch die Verhältnismäßigkeit von Kosten und Nutzen im Auge behalten werden. Um Stromkosten für Heizung und Beleuchtung einzusparen kann eine Solar-Gewächshausheizung hilfreich sein.

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Grabbepflanzung pflegeleicht gestalten


Die Grabbepflanzung kann plötzlich zum Thema werden, ohne dass sich der Hobbygärtner darüber vorher großartig Gedanken machen konnte.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, einen Friedhofsgärtner mit der Gestaltung und Pflege des Grabes zu beauftragen. Dies kann eine gute Lösung sein, wenn die Hinterbliebenen schon etwas gebrechlich sind, oder wenn sie die Anfahrt zum Friedhof mangels Mobilität nicht regelmäßig gewährleisten können. Dabei sollten aber auch nicht die Kosten außer Acht gelassen werden, die für die Inanspruchnahme der Friedhofsgärtnerei entstehen. Tendenziell ist es günstiger, ein Urnengrab mit geringer Fläche pflegen zu lassen, als ein großflächig angelegtes Doppelgrab, dessen Pflege mit höherem Arbeitsaufwand verbunden ist.

Aber egal, ob es sich um ein Urnengrab, ein Einzelgrab oder ein Doppelgrab handelt – viele Hinterbliebene sind in der Lage und haben den Wunsch, das Grab selbst zu gestalten. In erster Linie soll das Grab einen friedlichen und freundlichen Anblick bieten. Ob ein Grab eher dezent oder bunt bepflanzt wird, entscheiden die Hinterbliebenen, die sich bei der Grabgestaltung sicher auch an den gestalterischen Vorlieben des Verstorbenen orientieren.

Wichtig bei der Grabbepflanzung ist, dass die Trauergestecke und eventuell vorhandene Unkräuter in der Erde vollständig entfernt werden. In die aufgelockerte Erde können Blumenzwiebeln gelegt werden, die sich mit den Jahren vermehren. Hierzu sind beispielsweise Wildkrokusse oder Schneeglöckchen besonders geeignet, die sich mit den Jahren ausbreiten und deshalb nicht Jahr für Jahr nachgepflanzt werden müssen. Botanische Tulpen sind ebenfalls pflegeleicht und bestens für die Auswilderung geeignet.

Um das Grab möglichst unkrautfrei zu halten, empfiehlt es sich, die Grabfläche mit einem Bodendecker zu bepflanzen. Oftmals kommen dabei Immergrün oder Efeu zum Einsatz. Damit die Grabpflege auch nach einem Regenguss nicht zu einer matschigen Angelegenheit wird, bietet sich bei größeren Gräbern das Legen von Trittsteinen an.

Für mehr Abwechslung können winterfeste Pflanzschalen sorgen, die saisonal bepflanzt werden. Da die Blumen in der Pflanzschale mit ihren Wurzeln nicht ans Grundwasser gelangen, ist in Trockenzeiten zusätzliches Gießen erforderlich. Zur pflegeleichteren Grabgestaltung kann aber auch ein Pflanzkübel mit Wasserspeicher zum Einsatz kommen.

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Alte Gemüsesorte Topinambur


Unter Feinschmeckern und gesundheitsbewussten Hobbygärtnern hat es sich längst herumgesprochen, dass es eine Alternative zur Speisekartoffel gibt: Topinambur.

Topinambur ist mit der Sonnenblume verwandt und auch als Blühpflanze mit leuchtend gelben Blüten, die wie kleine Sonnenblumen aussehen, ein Hingucker im herbstlichen Beet. Kombiniert mit Dahlien oder Herbstastern kommen die sogenannten Korbblütengewächse bestens zur Geltung. Sowohl als Schnittblume als auch als Hintergrundbepflanzung im Blumenbeet ist die hochwüchsige Topinambur Pflanze gut geeignet.

Dabei handelt es sich nicht nur um eine Blume, sondern auch um eine alte Gemüsesorte, die mit der Verbreitung der Speisekartoffel immer mehr in Vergessenheit geriet. Die Knollen sind essbar, was aber auch bedeutet, dass die Pflanzen nach der Ernte der Knollen im kommenden Jahr nicht erneut austreiben und nicht mehr mehrjährig ist. Wer also Topinambur als Wurzelgemüse verwenden möchte und trotzdem im nächsten Jahr sonnenblumenähnliche Blüten im Beet bevorzugt, sollte einige der Knollen im Boden lassen, damit diese im kommenden Jahr erneut austreiben.

Der Topinambur-Anbau ist denkbar einfach. Die Knollen können im Frühling oder auch im Herbst circa zehn Zentimeter tief in die Erde gepflanzt werden, wobei auf einen ausreichenden Pflanzabstand zur Nachbarknolle geachtet werden sollte. Wer eine zu starke Verbreitung verhindern möchte, kann eine Wurzelsperre hinzufügen, was aber meistens überflüssig ist, wenn die Knollen im Herbst geerntet werden. Besonders gut wachsen die Pflanzen auf einem sandigen Boden ohne Staunässe. Sie sollten nicht im Schatten angepflanzt werden, sondern an einem sonnigen oder eventuell auch an einem halbschattigen Standort.

Als Nahrungsmittel wird Topinambur von Diabetikern geschätzt, weil sie sehr inulinhaltig ist. Die etwas nussig schmeckende Alternative zur herkömmlichen Kartoffel kann sowohl roh, als auch geschält und gekocht, verzehrt werden als gesunde Beilage zu Fleisch und Gemüse. Bei der Zubereitung gib es zahlreiche Variationsmöglichkeiten, je nach persönlichem Geschmack, zum Beispiel als Gratin, überbacken mit weiteren Gemüsesorten.

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Frostempfindliche Kuebelpflanzen sicher ueberwintern


Kübelpflanzen erfreuen sich bei vielen Hobbygärtnern einer großen Beliebtheit, denn durch die Gewächse in den Pflanzkübeln ist eine flexible Gestaltung und Dekoration während des Sommers möglich. Doch wenn der Sommer geht und der Winter kommt, dann wird es erforderlich, sich Gedanken darüber zu machen, wie frostempfindliche Kübelpflanzen sicher überwintert werden können.

Nicht nur die eigentlich in den Tropen beheimateten Kübelpflanzen, wie die Betelpalme oder der Affenbrotbaum, benötigen einen Schutz im Winter, damit sie bei Minusgraden nicht eingehen. Auch mediterrane Gewächse, wie der dekorative, rot blühende Eisenholzbaum oder Zitrusgewächse wie die Limette, Orange und Pomeranze, vertragen den kalten Winter und seine Minusgrade nicht.

Wer viele Kübelpflanzen besitzt und auch in Zukunft Pflanzen im Kübel halten möchte, sollte sich Gedanken über eine professionelle Überwinterung seiner pflanzlichen Lieblinge machen. Denn bei einer Vielzahl an Kübelpflanzen und engen räumlichen Verhältnissen im Wohnhaus, bietet es sich an, die Pflanzen in einem eigenen kleinen, hellen Orangeriegewächshaus zu überwintern. Dadurch wird kein Platz im Wohnhaus mit Kübelpflanzen dichtgestellt und die klimatischen Gegebenheiten in der Orangerie können optimal auf die jeweiligen Pflanzen abgestimmt werden. Wichtig ist dabei, dass die zusammen überwinternden frostempfindlichen Kübelpflanzen in etwa die gleichen Temperaturen zur Überwinterung benötigen. Unterschiedlicher Wasserbedarf im Winter sollte dagegen kein Problem darstellen, weil die Pflanzen im Kübel alle mit einer auf sie individuell zugeschnittenen Menge an Wasser versorgt werden können. Um eine zweckdienliche Beheizung zu erreichen und die Heizkosten in den Griff zu bekommen, bietet sich eine Gewächshausheizung mit Thermostat an.

Eine Alternative zum beheizten Orangeriegewächshaus ist die Überwinterung im eigenen Wintergarten, falls dort genug Platz vorhanden ist. Da der Wintergarten nicht fortlaufend bewohnt wird, können dort die Temperaturen zum Wohle der frostempfindlichen, überwinternden Pflanzen auf einen Wert um die zehn Grad Celsius heruntergefahren werden.

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Exotische Kuebelpflanzen im Winter


Viele exotische Kübelpflanzen verbringen den Sommer auf der Terrasse oder auf dem Balkon und versprühen südländisches Ambiente in der heißen Jahreszeit. Aber was macht man in der kalten Jahreszeit, damit exotische Kübelpflanzen im Winter gut über die Runden kommen?

Natürlich können Pflanzen, die keine Minusgrade vertragen, den Winter nicht auf der Terrasse oder auf dem Balkon verbringen. Deshalb sollte der Hobbygärtner sich rechtzeitig über einen geeigneten Standort für die exotischen Kübelpflanzen während der kalten Monate des Jahres informieren. Ungünstig ist es, wenn Kübelpflanzen an einem dunklen und stickigen Ort untergebracht werden. Deshalb ist ein dunkler Kellerraum, vielleicht sogar ohne Fenster oder andere Möglichkeiten für die Frischluftzufuhr, nicht für die winterliche Unterbringung von exotischen Kübelpflanzen geeignet.

Bei der Engelstrompete, die hierzulande als Kübelpflanze bekannt ist, kann sich eine zu dunkle Unterbringung im Winter dahingehend auswirken, dass sie die Blätter verliert. Die meisten exotischen Pflanzen im Kübel fühlen sich im Winter am wohlsten, wenn sie an einem hellen Standort untergebracht werden, wo es keine Zugluft gibt. Trotzdem sollte hin und wieder gelüftet werden, ohne dass die Kübelpflanze dabei direkt unter dem Fenster steht. Damit es zu einer Winterruhe kommt, sollte die Temperatur nicht im Bereich der Zimmertemperatur liegen, sondern deutlich darunter liegen. Temperaturen um die 10 Grad Celsius oder etwas weniger werden von vielen exotischen Kübelpflanzen gut vertragen. Außerdem benötigen die Gewächse im Winter nur wenig Wasser und werden in der Regel nicht gedüngt, so dass sich die Pflanzen während der Winterruhe von der Wachstumsphase erholen können.

Je nach Anzahl und Größe der Kübelpflanzen kommen verschiedene Orte zur Unterbringung im Winter infrage. Beliebt ist die Unterbringung im hellen aber kühlen Hauswirtschaftsraum, was sich aber als schwierig erweist, wenn mehr als eine Kübelpflanze untergebracht werden soll. Die Unterbringung in einem beheizten Gewächshaus ist eine gute Alternative. Aber auch wer kein eigenes Gewächshaus besitzt, kann sich bei einer darauf spezialisierten Gärtnerei einen Winterplatz für seine exotischen Kübelpflanzen mieten.

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Mispel – altes Kernobst neu entdeckt


Als altes Kernobst ist die Mispel heutzutage vielen Gartenbesitzern nicht mehr bekannt, während Mispeln zur Zeit des Mittelalters ein alltägliches Obst waren und zur täglichen Kost dazugehörten.

Weil manche Hobbygärtner nicht nur bekanntes Kernobst wie Äpfel, Birnen oder Pfirsiche anbauen wollen, sehen sie sich nach alten Obstsorten um, die ihren Garten bereichern. Dabei hat es die zu den Rosengewächsen gehörende Mispel geschafft, in einige Gärten heimisch zu werden. Der Mispelbaum kann bis zu fünf Meter hoch werden. Der verhältnismäßig kleine Baum besitzt einen schmalen Stamm und eine rundliche, ausladende Krone. Wegen seiner farbenfrohen Herbstfärbung mit gelborangen Blättern besitzt der Mispelbaum einen großen Zierwert und ist wegen der geringen Größe auch für kleinere Gärten gut geeignet. Der Baum bevorzugt einen kalkhaltigen Boden und ist ansonsten pflegeleicht und wenig anfällig für Pflanzenkrankheiten oder Befall von Schadinsekten.

Die Blüten des Mispelbaumes sind schneeweiß oder zartrosa. Anders als zum Beispiel ein Apfelbaum, kann sich der Mispelbaum selbst bestäuben, so dass kein weiterer Baum erforderlich ist, damit Früchte wachsen. Die Wildformen der Mispel können einen Durchmesser von bis zu drei Zentimetern erlangen, während neuere Züchtungen deutlich größere Früchte tragen. Mispelfrüchte benötigen Frosteinwirkung oder eine längere Lagerung, bevor sie gegessen werden können. Dadurch werden Fruchtsäure und Tannine verringert, so dass die Mispeln aromatisch schmecken und nicht mehr so hart sind. Wer mit der Mispelernte nicht bis nach dem ersten Frost warten möchte, kann die Mispeln auch schon früher pflücken und das geerntete Obst für einige Zeit in die Tiefkühltruhe packen.

Die kulinarischen Möglichkeiten, die sich bei der Verarbeitung von Mispeln eröffnen, sind sehr vielfältig. So können Mispeln zu Marmelade, zu Kompott oder auch als Likör verarbeitet werden. Mispeln können außerdem karamellisiert oder eingelegt werden. Ebenso ist eine Verwendung als Chutney oder Soße denkbar.

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Exotisches und einheimisches Winterobst


Der Winter als Jahreszeit ist nicht gerade für eine reiche Ernte im Garten bekannt. Dennoch muss niemand im Winter auf Obst oder Gemüse verzichten, denn es gibt auch Obstsorten, die als regionale Lagerware in der kalten Jahreszeit verfügbar sind und Gemüse, das im Winter geerntet werden kann.

Zu den als Lagerware verfügbaren Obstsorten zählen vor allem Äpfel, Birnen und Quitten. Wer selbst einen oder mehrere Apfelbäume im Garten hat, sollte bei der Lagerung der Äpfel auf einen frostfreien und luftigen Lagerort achten. Wichtig ist auch, dass nur Äpfel ohne Schrammen und Verletzungen eingelagert werden. Äpfel, die Schnittstellen aufweisen oder an einer Stelle faulig sind, sollten aussortiert werden, weil sie für die Lagerung über einen längeren Zeitraum ungeeignet sind. Außerdem ist es günstig, wenn Äpfel und Kartoffeln in verschiedenen Räumen gelagert werden, damit die Lagerfähigkeit nicht durch Ausdünstungen verringert wird. Dabei sollten Hobbygärtner auch über eher unbekannte Möglichkeiten der Lagerung informiert sein. Beispielsweise können Möhren über viele Wochen und sogar Monate haltbar gemacht werden, wenn sie in einer sandigen Gemüsemiete eingelagert werden.

Durch Methoden der Haltbarmachung, wie das Einwecken oder das Einfrieren, haben auch Obstsorten, die sich im unbehandelten Zustand nur schwierig lagern lassen, das ganze Jahr über Saison. Insbesondere beim Einfrieren bleiben viele Vitamine erhalten. So ist es möglich, auch im Winter die ganze Vielfalt an Obst zu nutzen, zum Beispiel, um Erdbeertorte zu backen oder um eine Quarkspeise mit Himbeeren oder mit Brombeeren aus dem eigenen Garten zu veredeln.

Wer auch im Winter nicht auf frisches Grün auf der Speisekarte verzichten möchte, sollte beizeiten zum Beispiel auf die Aussaat von Feldsalat, Endiviensalat oder Portulak setzen. Asia-Salate sind eine weitere Option, um auch im Winter einen erntefrischen Salat als Mahlzeit zu servieren.

Als weitere Option für eine Ernte im Winter kommen das Gewächshaus oder die Aussaat auf der Fensterbank infrage. Egal, für welche Alternative sich der Hobbygärtner entschließt, das Gärtnern dient nicht nur der Ernährung sondern ist auch spannend und abwechslungsreich.

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Gruene Tomaten im Haus nachreifen

Viele Hobbygärtner kennen diese Situation. Tomaten an der Tomatenpflanze sind noch grün und es wird aufgrund niedriger Temperaturen schwierig, die Tomaten an der Staude reifen zu lassen. Grüne Tomaten im Haus nachreifen zu lassen kann eine Möglichkeit sein, um doch noch in den Genuss reifer Tomaten zu kommen.

Gerade Kinder, die nur über ein geringes Körpergewicht verfügen, sollten unreife, grüne Tomaten nicht verzehren, weil in ihnen der unverträgliche Stoff Solanin enthalten ist. Das in unreifen, grünen Tomaten enthaltene Solanin dient der Tomate als Schutz gegen Krankheitserreger, ist aber für den Menschen nicht zum Verzehr geeignet, insbesondere dann nicht, wenn bestimmte Mengen überschritten werden.

Wenn es draußen kalt wird macht es wenig Sinn, noch grüne Tomaten am Tomatenstrauch zu lassen. Beim Pflücken der Tomaten ist wichtig, dass noch ein kleiner Teil des Stängels erhalten wird. So bleibt das Fruchtfleisch der Tomate heil und es wird einem Faulen oder einem Schimmeln entgegengewirkt. Bevor es zu Nachtfrösten kommt, sollten die Tomaten abgeerntet werden und zum Nachreifen ins Haus geholt werden. Dazu werden die Tomaten in Zeitungspapier eingeschlagen und bei Zimmertemperatur gelagert. Um den Reifevorgang zu beschleunigen, kann zu den reifenden Tomaten ein vollreifer Apfel hinzugefügt werden, dessen Ausdünstungen den Reifeprozess vorantreiben. Dieses sogenannte Ethylen bewirkt, dass die grünen Pflanzenstoffe der Tomate schneller abgebaut werden. Eine größere Anzahl Tomaten kann in einer mit Papier ausgelegten Schublade oder in Pappkartons gelagert werden, wobei auch hier auf Zimmertemperatur geachtet werden sollte. Leicht feuchte Raumluft verhindert ein Austrocknen der Tomaten. Wenn die Tomatenpflanzen in Töpfen herangezogen wurden und ein beheizbares Gewächshaus zur Verfügung steht, dann können die Tomaten bis zur vollständigen Reifung mitsamt ihrem Topf ins Gewächshaus ziehen. Dies ist die unkomplizierteste Variante, die aber nur möglich ist, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen.

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Schnecken im Gemüsegarten


Wenn Schnecken in den Gemüsegarten einfallen, dann besteht Handlungsbedarf für den Hobbygärtner. Dabei gibt es viele natürliche Möglichkeiten, ohne dass man auf Chemikalien zurückgreifen muss.

Doch woher kommen die Schnecken, die plötzlich so zahlreich im Gemüsebeet auftauchen und drohen, die Ernte zunichte zu machen? Begünstigt wird das Auftauchen von Schnecken durch feuchte Witterung. Nach einem Regenschauer wird man mehr Schnecken im Beet vorfinden, als an einem heißen und sonnigen Tag. Das Fehlen natürlicher Fressfeinde bewirkt ebenfalls, dass Schnecken vermehrt anzutreffen sind. Außerdem ziehen bestimmte Futterpflanzen die gefräßigen Kriechtiere magisch an. Und leider sind die Futterpflanzen der Schnecken oft identisch mit dem Gemüse, das für den Verzehr durch den Menschen vorgesehen ist.

Eine umweltfreundliche Methode zur Eindämmung der Schneckeninvasion besteht darin, das natürliche Gleichgewicht zwischen Schnecken und ihren Fressfeinden wieder herzustellen. So fressen beispielsweise Weinbergschnecken das Gelege von Nacktschnecken. In diesem Sinne zählen die Weinbergschnecken zu den Nützlingen im Garten und sollten nicht abgesammelt werden. Auch Igel zählen zu den Schneckenfressern. Es lohnt sich also, Haufen aus Reisig oder Laub in Ecken des Gartens liegenzulassen, damit sich Igel ansiedeln können. Hühner oder Laufenten fressen ebenfalls Schnecken. Aber deren Haltung sollte man nicht nur vom Vorhandensein der Schnecken abhängig machen, da der Platzbedarf, die Zeit für Hege und Pflege und weiteres Futter ebenfalls in die Planung mit einbezogen werden müssen.

Als mechanisches und kostengünstiges Hilfsmittel kommt ein Schneckenzaun infrage, der um die Beete mit den durch Schneckenfraß gefährdeten Pflanzen drapiert werden kann.

Alternativ zum Zaun kann man auch Kaffeesatz oder Kalk um die Beete streuen, was aber spätestens nach dem nächsten Regen wiederholt werden sollte. Schnecken vertragen kein Koffein und der trockene Kalk wirkt ätzend, was die Schnecken abschreckt. Ein pflanzlicher Schutzstreifen aus Knoblauchpflanzen oder gelbem Senf kann ebenfalls die gewünschte Wirkung erzielen.

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Pfingstrosen


Im Frühsommer steht schon so manches Beet in voller Blütenpracht. Zu den prächtigen Stauden auf diesen Beeten zählt oft auch die Pfingstrose, die es in spektakulären Blütenfarben von weiß bis gelb oder rot bis pink zu bewundern gibt.

Mehr als dreißig Arten gehören zur Gattung der Päoniae, deren Name aus der griechischen Mythologie stammt und auf den griechischen Götterarzt Paian zurückgeführt wird, der die Pfingstrose als Heilpflanze genutzt haben soll. Als Bestandteil vieler Bauerngärten ist hauptsächlich die Bauern-Pfingstrose, bzw. die Gemeine Pfingstrose, bekannt.

Die meisten Pfingstrosenarten benötigen einen Standort mit viel Sonnenschein. Aber auch Plätze im Garten mit etwas Schatten, z. B. unter Bäumen, werden von den Päonien in der Regel toleriert. Bei der Standortwahl sollte man darauf achten, dass die tiefwurzelnden Pfingstrosen dort möglichst auf Dauer verbleiben können, ohne dass sie umgepflanzt werden. Eine Vermehrung dieser wunderschönen Frühsommerblüher ist mittels Samen, Teilung oder auch mithilfe von Stecklingen möglich.

Die Wurzeln der Pfingstrosen reichen bis tief in den Boden hinein und können bis zu einem Meter oder noch länger werden. Dadurch können die Päonien sich gut mit Wasser und Nährstoffen versorgen. An den Boden stellen diese  Blühpflanzen keine besonderen Ansprüche, allerdings sollte Staunässe vermieden werden und auch eine zu reichhaltige Düngung ist nicht erforderlich, da die langen Wurzeln für eine gute Nährstoffzufuhr sorgen. Falls die Pfingstrosen als Schnittblumen für die Vase genutzt werden, sollte man die Düngung nach der Blütezeit ansetzen, damit die Stauden Kraft für die kommende Blühperiode sammeln können.

Während die meisten Hobbygärtner die Pfingstrose als Beetpflanze kennen, gibt es auch die Möglichkeit, Pfingstrosen als Balkon- und Kübelpflanze zu halten. Da die eher langsam wachsenden Pfingstrosen aber mit der Zeit eine Größe von bis über einem Meter erreichen können und auch die Wurzeln sich ausbreiten, sollte die Haltung im Topf oder Kübel bei großwüchsigen Arten keine Dauerlösung sein.

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Einjaehrige Gartenblumen fuer flexible Gartengestaltung


Die Aussaat von einjährigen Gartenblumen kann dafür sorgen, dass der Garten einen Hauch von Farbe verliehen bekommt. Abwechslung im Beet ist garantiert, denn einjährige Blumen sorgen für Farbtupfer und Formen, die nur in einem Jahr an Ort und Stelle im Garten existieren.

So gesehen sind die einjährigen Gartenblumen ein Element des Wechsels und der Veränderung im Garten. Staudenpflanzen dagegen sind eher für eine langfristige  Bepflanzung bestimmt und kommen alle Jahre wieder ins Blickfeld des Hobbygärtners. Natürlich kann man einjährige Gartenblumen und Stauden wunderbar miteinander kombinieren. Insbesondere sollten die einjährigen Gartenpflanzen so gewählt werden, dass sie farblich zu den Staudenpflanzen passen oder geschmackvolle Kontraste setzen. Der Garten wird dadurch harmonisch gestaltet und die Farbgebung im Garten ist perfekt.

Beliebte einjährige Pflanzen im Garten sind zum Beispiel Ringelblumen oder die Kapuzinerkresse. Bei der Kapuzinerkresse gibt es bereits Züchtungen, die gegenüber Schneckenbiss resistent sein sollen. Dadurch können auch Hobbygärtner, die in einem Gebiet mit vermehrtem Schneckenbefall leben, auf diese robusten einjährigen Gartenblumen zurückgreifen. Die Kapuzinerkresse breitet sich im Beet aus und erfreut den Hobbygärtner durch zahlreiche gelbe und orange Blüten. Im Verbund mit Stauden, die jedes Jahr wiederkehren, sind diese einjährigen Pflanzen ein echter Gewinn.

Wer gerne Blumen pflückt, um Blumen aus dem Garten als Schnittblumen zu nutzen, kann bei den einjährigen Gartenblumen sehr schnell interessante Exemplare für die Blumenvase finden. Cosmeen, Zinnien oder Ringelblumen bieten sich als Schnittblumen für die Vase an. Eine Option zu dem Schnitt der Blumen besteht darin, die Blumen als Insektenweide im Garten stehen zu lassen, was durchaus sinnvoll sein kann. In den meisten Fällen wird es zu einer Alternative kommen. Es werden ein paar Blumen für die Vase im Haus geschnitten und die restlichen Blumen verbleiben auf dem Beet und stehen der Natur und den nach Nahrung suchenden Tieren zur Verfügung.

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Bodendecker fuer den Garten


Es gibt viele Möglichkeiten, um Bodendecker sinnvoll im Garten zu platzieren. Bodendeckende Pflanzen schützen den Boden vor Austrocknung und sind deshalb eine wichtige Ergänzung zu hochwachsenden Blumen oder Sträuchern.

Auf Hanggrundstücken gepflanzt sorgen Bodendecker für einen wirksamen Schutz vor Erosion. Durch die Wurzeln wird die Erde zusammengehalten und die Blätter der Pflanzen verhindern, dass bei starkem Wind die Erde weggeweht wird. Immergrüne bodendeckende Pflanzen können darüber hinaus auch den Aufwand für die Gartenpflege verringern. Sie verdrängen Unkraut und sind nicht zuletzt dadurch bei Gartenbesitzern beliebt.

Unter Gehölzen angesiedelt begrünen die Bodendecker vorher kahle Flächen. Die meisten Bodendecker sind sehr robust und benötigen keine spezielle Pflege, wenn sie erst einmal an Ort und Stelle eingepflanzt wurden. Wer die Abwechslung liebt, kann verschiedene Bodendeckerstauden miteinander kombinieren. Dabei sollte man aber beachten, dass nicht zuviele Pflanzen durcheinander gepflanzt werden. Eine großflächige Anordnung der unterschiedlichen Bodendeckersorten macht Sinn, damit die Pflanzung harmonisch wirkt und ein stimmiger Gesamteindruck entsteht.

Bei der Auswahl der bodendeckenden Pflanzen für den Garten sollte beachtet werden, ob die Pflanzen in der Sonne, im Schatten oder im Halbschatten stehen sollen. Für die Pflanzung unter Gehölzen eigenen sich beispielsweise Schlangenknöterich oder Funkien, die auch mit halbschattigen Standorten gut zurecht kommen. Für größere Flächen oder Einfassungen kommen Teppichmispel und Heckenkirsche infrage, die schnell wachsen und auch pralle Sonneneinstrahlung vertragen. Bei einem Garten mit sandigem und mageren Boden bieten sich unterschiedliche Arten der Storchschnabelgewächse an, die einen sonnigen bis halbschattigen Standort bevorzugen und durch ihre bunten Blüten Farbe in den Garten bringen. Als Alternative zu den mehrjährigen Stauden, die den Boden langfristig bedecken, gibt es auch einjährige Bodendecker. Dies können zum Beispiel rankende Kapuzinerkresse oder Portulakröschen sein.

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Einjaehrige Blumen – Abwechslung im Garten


Eine abwechslungsreiche Gestaltung des Gartens ist möglich, wenn mittels einjähriger Blumen jedes Jahr neue Blühpflanzen im Blumengarten vorhanden sind.

Während Stauden für Kontinuität im Erscheinungsbild des Gartens sorgen, stehen einjährige Pflanzen für Variation und Dynamik. Wichtig ist, dass die Einjahrespflanzen nicht wahllos zwischen den Stauden platziert werden. Wuchshöhe, Farbe und Kompaktheit der bereits vorhandenen Stauden sollten bei der Auswahl der einjährigen Beetergänzungen im Auge behalten werden, damit der Anblick harmonisch wirkt. Ebenso ist die Blütezeit ein wichtiges Kriterium, nach dem sich die Platzierung der einjährigen Blumen richtet. Hobbygärtner, die ihre Pflanzen schon auf der Fensterbank vorziehen, sind der Natur um einige Wochen voraus. Doch sollte man nicht den Fehler machen, und die Jungpflanzen zu früh in den Garten setzen. Es muss gewährleistet sein, dass die Temperaturen nicht unter den Nullpunkt absacken, auch nicht nachts, damit der Frost die Pflänzchen nicht vernichtet. Wer seine Einjahrespflanzen geschickt im Garten verteilt, hat zu (fast) jeder Jahreszeit einen bunten Blickfang im Garten, der von Jahr zu Jahr variiert werden kann.

Zu den beliebten einjährigen Blumen gehören beispielsweise Cosmea, Kornblume, Löwenmäulchen oder Zinnie. Hobbygärtner, die höherblühende einjährige Blumen anpflanzen wollen, haben ebenfalls viel Auswahl. Beispielsweise eignet sich die Sonnenblume – egal ob als einblütige oder als verzweigte Variante – gut als Solitärpflanze oder als Hintergrundbepflanzung. Einjähriger Rittersporn sorgt für blaue Farbelemente. Auch unter den Schling- und Kletterpflanzen gibt es Sorten, die einjährig sind, so zum Beispiel Wicken, rankende Kapuzinerkresse oder Glockenrebe, die als Sichtschutz oder zur farbenfrohen Fassaden- oder Zaunberankung dienen können.

Als Alternative zu den einzelnen Pflanzen kann der Hobbygärtner auch auf einjährige Pflanzenmischungen zurückgreifen, die z. B. als Blühstreifen in den Garten eingebracht werden.

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Individuell gaertnern im japanischen Garten


Ein japanischer Garten hat auch hierzulande zunehmend Fans, denn dieser Gartenstil ist nicht alltäglich und verleiht dem Garten eine individuelle Note.

Als Gestaltungsmerkmale im japanischen Garten fallen bestimmte Pflanzen auf, die in vielen dieser Gärten zu finden sind. Hierzu gehören beispielsweise Kiefern, die mit ihrem eigenwilligen Wuchs gut zu diesem Gartentyp passen. Außerdem sind in manchen japanisch gestalteten Gärten Bonsaipflanzen zu finden, die trotz ihrer geringen Abmessungen einen originellen Blickfang bilden. Farbtupfer im japanischen Garten liefern Rhododendren und Azaleen. Formschnittgehölze unterstreichen die Individualität. Als Kübelpflanzen kommen noch Kamelien in Frage, die nicht im Freien, sondern an einem vor Frost geschützten Ort im Haus oder Gewächshaus überwintern sollten. Immergrüner Bambus mit seinen leise raschelnden Blättern und Klangspiele sorgen für eine dezente Geräuschkulisse.

Wasser ist ein wichtiges Element zur Gestaltung des japanischen Gartens. Gartenbesitzer integrieren das Wasser in Form von Teichen, Bachläufen oder kleinen Wasserfällen auf ihrem Grundstück. Dabei kann das Wasser ruhig sein und zum Verweilen und zum Nachdenken einladen, zum Beispiel als stiller Gartenteich, an dem eine Sitzgruppe aufgestellt wird. Oder das Wasser kann munter vor sich hin plätschern und auch Fische beheimaten, die ebenfalls Teil des japanischen Gartenkonzepts sein können. Besonders beliebt ist der Koi, der aber eine besonders klare Wasserqualität benötigt, welche in der Regel nur mit Pumpe und Filter erreicht wird. Da ein Koi mit den Jahren eine beträchtliche Länge erreichen kann, sollte das Becken für die Fische von Anfang an nicht überbesetzt werden. Ebenso ist eine Überwinterungsmöglichkeit im Haus oder eine Teichheizung wichtig, wenn die Temperaturen in der kalten Jahreszeit merklich abfallen.

Je nach Größe des Gartens kann in dem japanisch gestalteten Garten ein kleines Teehaus integriert werden, anstelle eines herkömmlichen Gartenhauses. Das Teehaus lädt ein zum Verweilen nach einem Tag voller Arbeit und dient auch bei Regenwetter der Entspannung im japanischen Garten.

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Selbstversorgung fuer Gartenbesitzer


So manch Hobbygärtner träumt davon, durch die Erträge des eigenen Gartens unabhängig oder unabhängiger vom Angebot der Lebensmitteldiscounter zu sein. Selbstversorgung für Gartenbesitzer ist interessant, wenn Obst und Gemüse frisch auf den Tisch kommen sollen.

In der Regel können nicht sämtliche Lebensmittel, die von einer Familie benötigt werden, im eigenen Garten erzeugt werden – zumindest dann nicht, wenn es sich nicht um Veganer handelt. Natürlich gibt es auch Hobbygärtner, die eigene Hühner und / oder weiteres Geflügel halten. Dann kommt das frische Frühstücksei von den eigenen Hühnern auf den Tisch. Aber spätestens wenn es um die Schlachtung geht, scheuen die Tierbesitzer sich, das inzwischen liebgewonnene Tier für die Fleischgewinnung zu verwerten. Und das ist auch verständlich. Wenn ein Tier erst einmal einen eigenen Namen hat, tritt es aus der Anonymität heraus und wird vom Nutztier zum Haustier.

Aber auch der Anbau von Obst und Gemüse bietet viele Möglichkeiten, um der Selbstversorgung ein Stück näher zu kommen. Wichtig dabei ist, dass die Sorten so gewählt werden, dass möglichst über das Jahr verteilt erntefrische Erträge zur Verfügung stehen. Es bietet sich beispielsweise an, Frühkartoffeln, mittelfrühe und späte Kartoffeln anzubauen. Im Sommer ist die Auswahl groß und der Gartenbesitzer hat oft die Qual der Wahl, wenn er sich entscheiden soll, was auf den Tisch kommt. Ein Zuviel an Obst kann in Form von Marmelade oder Kompott verarbeitet werden. Die eigene Herstellung hat außerdem den Vorteil, dass man weiß, welche Zutaten enthalten sind, ob diese gespritzt wurden mit Pflanzenschutzmitteln und ob die Zutaten erntefrisch verarbeitet wurden.

Am schwierigsten ist die Selbstversorgung mit Lebensmitteln aus dem eigenen Garten im Winter. Damit auch im Winter auf eigenes Obst und Gemüse zugegriffen werden kann, bietet sich die Haltbarmachung zwecks einfrieren oder einwecken an. Außerdem gibt es Wintergemüse, wie zum Beispiel Grünkohl oder Feldsalat, so dass auch im Winter noch vereinzelt frische Gemüsesorten zur Auswahl stehen.

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Bambus als immergruene Gartenpflanze


Der Bambus bildet als immergrüne Pflanze einen Blickfang im Garten. Als zumeist winterharter Exot erobert die Bambuspflanze immer mehr Gärten und erfreut sich bei Hobbygärtnern zunehmender Beliebtheit.

Dabei ist Bambus nicht gleich Bambus. Es gibt Bambussorten, die schattige, halbschattige oder sonnige Standorte bevorzugen. Die Blätter sind langgestreckt und kommen in verschiedenen Grüntönen vor, manchmal auch mit silbrigen oder gelben Anteilen. Außerdem unterscheiden sich die Bambusarten in der Größe, wobei es Exemplare gibt, die eine Wuchshöhe von sieben Metern und mehr erreichen können. Niedrigwachsende Bambusse eignen sich als Bodendecker. Hochwachsende Bambuspflanzen sind vor allem als Solitärpflanze oder als Heckenpflanze geeignet. Dabei ist zu beachten, dass manche Bambusarten Ausläufer bilden. Während Bambus der Fargesia-Gattung kompakt wächst, bilden Bambusse der Phyllostachys-Gattung wuchernde Ausläufer. Um eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern, ist deshalb das Anbringen einer Rhizomsperre erforderlich, die bis zu siebzig Zentimeter tief in den Boden eingegraben wird. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Pflanze aus der Familie der Süßgräser noch ausreichend Platz zum Wachsen hat und die Nährstoffversorgung nicht eingeschränkt wird.

Bambus als Gartenpflanze wächst in der Regel buschig und dicht, bei manchen Arten hängen die Spitzen der Halme über, was bei der Planung bedacht werden sollte, damit kein Platzmangel entsteht. Sollte der Bambus doch einmal zu hoch wachsen, so kann er mit Hilfe einer Heckenschere oder Astschere zurückgeschnitten werden. Ebenso werden vertrocknete Blätter entfernt. Eine ausreichende Wässerung der Bambuspflanzen ist wichtig wegen der enormen Laubfülle. Bambusse, die nicht ausreichend mit Wasser versorgt werden, rollen die Blätter ein, um Wasserverdunstung über die Blattoberfläche zu vermeiden. Bei heißem Wetter bietet sich eine Wässerung in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend an. Ein Winterschutz der Bambuspflanzen, zum Beispiel in Form von trockenem Laub, kann auch bei den als winterhart geltenden Bambuspflanzen nicht schaden, besonders wenn es sich um Jungpflanzen handelt, die kürzlich im Garten eingepflanzt wurden.

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