Zucchini im eigenen Garten anbauen

Wer Zucchini im eigenen Garten anbauen möchte, hat sich für eine Gemüsesorte entschieden, die zu vielen schmackhaften Gerichten verarbeitet werden kann und durch die leuchtendgelben Blüten einen Zierwert hat.

Die Aussaat der Pflanzen kann in einem Topf auf der Fensterbank, im Frühbeet oder auch an Ort und Stelle an einem windgeschützten und warmen Platz im Gartenbeet erfolgen. Während die Aussaat im Frühbeet oder auf der Fensterbank bereits ab April Sinn macht, sollte man mit der Aussaat im Gartenbeet nicht vor Mitte Mai beginnen. Pro Saatloch werden zwei oder drei Zucchinikerne circa zwei Zentimeter tief in die Erde verbracht und dann mit Erde bedeckt und gegossen. Der Boden sollte locker und nährstoffreich sein. Viele Nährstoffe im Boden sind wichtig, weil es sich bei Zucchini um sogenannte Starkzehrer handelt, die schnellwüchsig sind, große Blätter haben und zahlreiche, manchmal große, Früchte hervorbringen. Genauso wie bei Kürbispflanzen bietet es sich an, die Zucchini auf den Kompost zu pflanzen, wo sie mit vielen Nährstoffen versorgt werden. Dabei sollte es sich aber um einen Ort mit ausreichender Sonneneinstrahlung handeln, ein komplett schattiger Standort ist eher ungeeignet.

Wichtig bei der Haltung in Kübeln ist, dass die Pflanzgefäße nicht andauernd umgestellt werden. Wenn die Pflanzen durch ständigen Ortswechsel oder unregelmäßige Wässerung gestresst werden, kann es vorkommen, dass sich nur männliche Blüten, erkennbar an den langen dünnen Stängeln, bilden. Dann kommt es nicht zur Fruchtbildung.

Zucchini haben relativ wenige Kalorien, ungefähr zwanzig Kilokalorien auf einhundert Gramm, und sind deshalb auch geeignet als Nahrung für figurbewusste Personen. Das Gemüse ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Es enthält Eisen, Magnesium und Kalzium, sowie das Vitamin C, Provitamin A und verschiedene B-Vitamine. Obacht ist geboten, wenn Zucchini bitter schmecken. In diesem Fall sollten sie weder roh noch erhitzt verzehrt werden. Für den unangenehmen Geschmack sind sogenannte Cucurbitacine verantwortlich. Der Verzehr diese Bitterstoffe kann zu Verstimmungen des Verdauungstraktes führen und Übelkeit mit Erbrechen auslösen. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Zucchini einen nussig-süßen oder neutralen Geschmack aufweist.

Zucchini kann roh verzehrt werden als Salat-Zutat. Außerdem bietet es sich an, Zucchini als Zutat für eine Gemüsepfanne oder in Verbindung mit Hack zuzubereiten.

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Jobrotation – Abwechslung durch Arbeitsplatzwechsel


Mit Jobrotation kann erreicht werden, dass Beschäftigte mehr Abwechslung am Arbeitsplatz erfahren und sich durch wechselnde Tätigkeitsbereiche beruflich weiterentwickeln.

Durch Jobrotation wird es deshalb beispielsweise möglich, dass im Falle von krankheitsbedingten Ausfällen oder während der Elternzeit fachlich breit aufgestellte Mitarbeiter die Vertretung übernehmen. Auch bei kurzfristigen personellen Ausfällen, die in jedem Betrieb passieren können, kann zeitnah eine Ersatzkraft einspringen, weil das Wissen über eine Arbeitsaufgabe nicht bei einer einzigen Person gebündelt ist, sondern durch Jobrotation mehreren Personen zugänglich gemacht wird. Eine bessere Verteilung von Fachwissen und Fertigkeiten an den jeweiligen Arbeitsplätzen kann so erreicht werden.

Außerdem kann positiv angemerkt werden, dass durch den Arbeitsplatzwechsel die Kommunikationsfähigkeit und der Kontakt der Beschäftigten untereinander gefördert werden kann. Beschäftigte, die immer am selben Arbeitsplatz tätig sind, wissen nicht immer, wie in anderen Abteilungen gearbeitet wird. Durch Jobrotation besteht die Möglichkeit, neue Herangehensweisen an Aufgaben kennenzulernen und die eigene dadurch Arbeitsweise zu verfeinern.

Allerdings setzt Jobrotation auch eine gewisse Einarbeitungszeit voraus, wodurch weniger Zeit für die eigentlich zu erledigenden Fachaufgaben zur Verfügung steht. Dies muss bei der Personalplanung berücksichtigt werden, damit es nicht zu Stress kommt, der mit Jobrotation in Verbindung gebracht wird. In hoch spezialisierten Funktionen in der Forschung und Entwicklung oder bei Positionen, die eine bestimmt formale Qualifikation erfordern, ist Jobrotation nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen umzusetzen.

Jobrotation wird nicht nur bei ausgelernten Arbeitskräften eingesetzt, um Kompetenzen aufzubauen und einseitige Belastungen zu vermeiden. Auch in Positionen, in denen Kriminalität vorgebeugt werden soll, kommt Jobrotation vor. Dies ist zum Beispiel manchmal bei Einkäufern mit weitreichender Entscheidungsbefugnis der Fall, bei denen es nicht zu Bestechungen seitens der Zulieferer kommen soll. Auch bei angehenden Führungskräften wird Jobrotation manchmal genutzt, damit sie sich einen Überblick über die einzelnen Abteilungen eines Unternehmens verschaffen können.

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Urlaubsinsel Foehr


Die Insel Föhr ist bei Urlaubern, die frische Seeluft lieben, zu jeder Jahreszeit beliebt. Erste Urlaubsstimmung stellt sich bereits bei der circa fünfzigminütigen Anreise mit dem Schiff ein, denn anders als Sylt oder Nordstrand ist Föhr nicht über einen Damm mit dem Festland verbunden.

Auch wenn die Urlaubsinsel besonders in den Sommermonaten von vielen sonnenhungrigen Touristen besucht wird, bietet der insgesamt fünfzehn Kilometer lange Sandstrand viel Platz für Badegäste. Ein Hundestrand ist ebenfalls vorhanden, so dass auch Hundebesitzer ihr Haustier unbesorgt mit ans Meer nehmen können. Wer nicht nur in der Sonne liegen oder in der Ostsee baden möchte, hat am langen Sandstrand der Ostseeinsel verschiedene Möglichkeiten, um sportlich aktiv zu werden. Beispielsweise gibt es einen Strandabschnitt für Beachvolleyball oder einen Bereich, der Drachenfreunden das Steigenlassen ihrer Lenkdrachen gestattet. Windsurfing, Handball oder Fußball sind weitere Optionen für sportbegeisterte Inselurlauber, denen Muschelsuchen oder Sonnenbaden alleine nicht ausreicht. Abseits des Strandes kommen noch Radtouren als sportliche Aktivität auf Föhr infrage. Dabei werden Radler zahlreiche Fotomotive entlang der Routen entdecken, zum Beispiel urige, reetgedeckte Giebelhäuser, die viel Gemütlichkeit ausstrahlen.

Ein Erlebnis der besonderen Art ist eine Wattwanderung, die am besten zusammen mit einem einheimischen Wattführer durchgeführt werden sollte, der sich mit den Gegebenheiten rund um Ebbe und Flut bestens auskennt. Gerade Kinder lieben Wanderungen im Watt und genießen es, wenn sie durch zähen Schlamm, triefenden Matsch und Pfützen laufen können, ein Verhalten, was zuhause vielleicht nicht immer gerne gesehen wird. Im Hochsommer, bei entsprechenden Temperaturen, kann eine Wattwanderung oft barfuß erfolgen, bei kühleren Temperaturen bieten sich Gummistiefel an. Eine längere, ungeführte Wattwanderung jedoch, ohne sich vorher über den Verlauf der Priele zu erkundigen und das Zeitfenster der Flut zu kennen, kann unangenehme Folgen haben, wobei nasse Füße noch harmlos sind.

Auch bei schlechtem Wetter muss auf Föhr keine Langeweile aufkommen. Das Museum Kunst der Westküste in Alkersum und das Friesenmuseum Dr. Carl Häberlin in Wyk mit seiner beeindruckenden Walfangabteilung begeistern nicht nur Kulturtouristen.

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Ein Jahr im Ausland als Au pair


Der Wunsch nach einem Jahr im Ausland als Au pair ist bei vielen jüngeren Menschen vorhanden und sollte von Eltern und Lehrern ernst genommen werden.

Am häufigsten absolviert die Altersgruppe von achtzehn bis Mitte zwanzig einen derartigen Auslandsaufenthalt. Die meisten Au-pair-Agenturen erwarten Volljährigkeit und das Vorhandensein eines Führerscheines bei den angehenden Au pairs. Da sowohl der Erwerb des Führerscheines als auch das Au-pair-Programm mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist, sollten Eltern rechtzeitig überlegen, ob sie sich nicht daran beteiligen können. Da ein Au-pair-Jahr im Ausland oftmals im direkten Anschluss nach dem Abitur absolviert wird, bleibt für die angehenden Au pairs oft wenig Zeit, um nebenbei Geld zu verdienen, mit dem die Kosten gestemmt werden können. Die Vorbereitung auf die Abiturprüfung ist zeitaufwendig. Ein Schülerjob, der einmal oder zweimal in der Woche ausgeübt wird, kann das Taschengeld merklich aufbessern, wird aber vermutlich nicht für die gesamten Kosten, die direkt oder indirekt für den Auslandsaufenthalt entstehen, ausreichen.

Wenn man die Zeit im Ausland als Vorbereitung auf einen möglichen, späteren Beruf, der Sprachkenntnisse, interkulturelle Kompetenz oder pädagogische Geschick erfordert, ansieht, dann erscheint auch die Kostenseite in einem sinnvolleren Licht. Schließlich ist die Zeit als Au pair kein Langzeiturlaub, sondern ist natürlich mit Arbeit und Pflichten verbunden. Jugendliche können durch einen Auslandsaufenthalt als Au pair vor allem belegen, dass sie Eigeninitiative besitzen und auch in ungewohnter Umgebung und in für sie neuen Situationen gut zurechtkommen. Durch den engen Kontakt mit Muttersprachlern in der Gastfamilie, werden die Sprachkenntnisse kontinuierlich verbessert. Je nach sprachlichen Vorkenntnissen, kann das erworbene Sprachniveau nach einem Jahr dem sprachlichen Niveau eines Muttersprachlers ähneln, denn in einer Gastfamilie lernen Au pairs lebensnah situations- und handlungsbezogenen Umgang mit der Fremdsprache, was in der Regel sehr viel einprägsamer ist als Frontalunterricht und das bloße Auswendiglernen von Vokabeln, ohne dass dieses theoretische Wissen in der Praxis erprobt werden kann.

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Gemuese ernten im Winter


Wer im eigenen Garten Gemüse ernten möchte, ist dabei nicht auf den Frühling, Sommer oder Herbst beschränkt. Gemüse ernten im Winter verlängert die Gemüsesaison, so dass auch in der kalten Jahreszeit selbstgeerntete, nährstoffreiche Kost die Mahlzeiten bereichert.

Dabei gehört Feldsalat zu den beliebten Gemüsesorten, die im Winter Saison haben. Der frostunempfindliche Salat mit dem nussigen, wohlschmeckenden Aroma kann in Kombination mit zum Beispiel Gurken und Tomaten, oder einfach pur, nur mit einem Dressing und ohne weitere Zutaten, als Salatmahlzeit oder Beilagensalat angerichtet werden. Eine noch relativ neue Art der Zubereitung des Feldsalates ist der Feldsalat Smoothie. Um den Geschmack des mineralstoffhaltigen Feldsalat Smoothies anzureichern und um Vitamine zu ergänzen, werden dem Smoothie als weitere Zutaten zum Beispiel Mango, Birne, Apfel oder Banane zugefügt.

Auch Kohlsorten wie Brokkoli, Rosenkohl, Weißkohl, Blumenkohl und Wirsing haben im späten Herbst oder Winter Saison und bereichern den Speisezettel. Bei der Art der Zubereitung und der Kombination mit Fleisch und Beilagen ist Phantasie gefragt, damit die Mahlzeiten abwechslungsreich zubereitet werden. Egal, ob deftiger Eintopf, feines Wildgericht oder Gratin aus dem Backofen: Es findet sich bestimmt ein Wintergemüse, das als Kombipartner geeignet ist.

Es gibt viele wohlschmeckende Zubereitungsmöglichkeiten für Wintergemüse als Gratin: Brokkoli kann gut mit Nudeln und Kochschinken kombiniert werden. Eine feine Sauce Hollandaise oder Käsesauce dient als Ergänzung. Die Zutaten werden in einer Gratinschale platziert und mit Gratinkäse überstreut, dann kommt die Schale in den vorgeheizten Backofen. Eine weitere Gratinmischung besteht aus klein geschnittenem, angeschmorten Weißkohl, Kartoffeln und gewürztem Hackfleisch. Rosenkohl eignet sich gut als Kombipartner für Sahnesauce, mehligkochende Kartoffeln und Bacon.

Wer über ein beheiztes und beleuchtetes Gewächshaus oder einen größeren Wintergarten verfügt, kann das ganze Jahr über flexibel Gemüse anbauen und braucht auch im Winter nicht auf exotischere Gemüsesorten verzichten. Dabei sollte aber auch die Verhältnismäßigkeit von Kosten und Nutzen im Auge behalten werden. Um Stromkosten für Heizung und Beleuchtung einzusparen kann eine Solar-Gewächshausheizung hilfreich sein.

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Grabbepflanzung pflegeleicht gestalten


Die Grabbepflanzung kann plötzlich zum Thema werden, ohne dass sich der Hobbygärtner darüber vorher großartig Gedanken machen konnte.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, einen Friedhofsgärtner mit der Gestaltung und Pflege des Grabes zu beauftragen. Dies kann eine gute Lösung sein, wenn die Hinterbliebenen schon etwas gebrechlich sind, oder wenn sie die Anfahrt zum Friedhof mangels Mobilität nicht regelmäßig gewährleisten können. Dabei sollten aber auch nicht die Kosten außer Acht gelassen werden, die für die Inanspruchnahme der Friedhofsgärtnerei entstehen. Tendenziell ist es günstiger, ein Urnengrab mit geringer Fläche pflegen zu lassen, als ein großflächig angelegtes Doppelgrab, dessen Pflege mit höherem Arbeitsaufwand verbunden ist.

Aber egal, ob es sich um ein Urnengrab, ein Einzelgrab oder ein Doppelgrab handelt – viele Hinterbliebene sind in der Lage und haben den Wunsch, das Grab selbst zu gestalten. In erster Linie soll das Grab einen friedlichen und freundlichen Anblick bieten. Ob ein Grab eher dezent oder bunt bepflanzt wird, entscheiden die Hinterbliebenen, die sich bei der Grabgestaltung sicher auch an den gestalterischen Vorlieben des Verstorbenen orientieren.

Wichtig bei der Grabbepflanzung ist, dass die Trauergestecke und eventuell vorhandene Unkräuter in der Erde vollständig entfernt werden. In die aufgelockerte Erde können Blumenzwiebeln gelegt werden, die sich mit den Jahren vermehren. Hierzu sind beispielsweise Wildkrokusse oder Schneeglöckchen besonders geeignet, die sich mit den Jahren ausbreiten und deshalb nicht Jahr für Jahr nachgepflanzt werden müssen. Botanische Tulpen sind ebenfalls pflegeleicht und bestens für die Auswilderung geeignet.

Um das Grab möglichst unkrautfrei zu halten, empfiehlt es sich, die Grabfläche mit einem Bodendecker zu bepflanzen. Oftmals kommen dabei Immergrün oder Efeu zum Einsatz. Damit die Grabpflege auch nach einem Regenguss nicht zu einer matschigen Angelegenheit wird, bietet sich bei größeren Gräbern das Legen von Trittsteinen an.

Für mehr Abwechslung können winterfeste Pflanzschalen sorgen, die saisonal bepflanzt werden. Da die Blumen in der Pflanzschale mit ihren Wurzeln nicht ans Grundwasser gelangen, ist in Trockenzeiten zusätzliches Gießen erforderlich. Zur pflegeleichteren Grabgestaltung kann aber auch ein Pflanzkübel mit Wasserspeicher zum Einsatz kommen.

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Urlaub im Spreewald


Der in Brandenburg gelegene Spreewald liegt ungefähr einhundert Kilometer südöstlich von Berlin und bietet damit den Großstädtern ein relativ schnell zu erreichendes Ausflugsziel oder Kurzurlaubsziel am Wochenende.

Ein Urlaub im Spreewald, der den Status eines UNESCO-Biosphärenreservats besitzt, begeistert Ruderer und Kanufahrer, die die urige Landschaft vom Wasser aus erkunden. Aber auch wer nicht im eigenen Kanu oder Boot im Spreewald unterwegs ist, kann viele interessante Ausflugsziele im Spreewald besuchen. Geführte Bootstouren auf den Kanälen sind eine Alternative, bei der der Besucher neben der geführten Fahrt auf dem Wasser einiges über die Urlaubsregion und die Lebensweise im Spreewald erfahren kann.

Kulturell interessierte Touristen werden sicher begeistert sein vom Schloss Branitz mit seinem sehenswerten Landschaftsgarten oder dem Schloss Lübben, in dessen Mauern sich ebenfalls ein Museum befindet. Tradition und Archäologie im Spreewald werden bei einem Besuch der Slawenburg Raddusch lebendig. Allerdings handelt es sich nicht um den Originalbau aus Lehm und Holz aus dem neunten Jahrhundert, sondern um einen Nachbau, der archäologische Fundstücke und eine informative Ausstellung zur Besiedlung der Region in alten Zeiten enthält.

Auch in kulinarischer Hinsicht hat der Spreewald seinen Besuchern einiges zu bieten. Zu den bekanntesten Köstlichkeiten der spreewälder Küche zählt vermutlich die Spreewaldgurke, die in dieser Region im größeren Umfang angebaut wird. Dabei bieten die Spreewälder ihre Gurkenspezialität in verschiedenen Varianten an, so dass der Urlaubsgast die Qual der Wahl hat. Süße oder scharfe Spreewaldgurken stehen zur Auswahl, was aber keine abschließende Beschreibung der angebotenen Varianten der Spreewaldgurke darstellen soll. Als weitere Spezialität aus dem Spreewald bietet sich das spreewälder Leinöl an, welches frisch gepresst in einigen regionalen Hofläden angeboten wird. Egal, ob man sich für sorbische Bräuche, für Kanutouren oder kulinarische Besonderheiten interessiert – der Spreewald hat seinen Besuchern einiges zu bieten.

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Alte Gemüsesorte Topinambur


Unter Feinschmeckern und gesundheitsbewussten Hobbygärtnern hat es sich längst herumgesprochen, dass es eine Alternative zur Speisekartoffel gibt: Topinambur.

Topinambur ist mit der Sonnenblume verwandt und auch als Blühpflanze mit leuchtend gelben Blüten, die wie kleine Sonnenblumen aussehen, ein Hingucker im herbstlichen Beet. Kombiniert mit Dahlien oder Herbstastern kommen die sogenannten Korbblütengewächse bestens zur Geltung. Sowohl als Schnittblume als auch als Hintergrundbepflanzung im Blumenbeet ist die hochwüchsige Topinambur Pflanze gut geeignet.

Dabei handelt es sich nicht nur um eine Blume, sondern auch um eine alte Gemüsesorte, die mit der Verbreitung der Speisekartoffel immer mehr in Vergessenheit geriet. Die Knollen sind essbar, was aber auch bedeutet, dass die Pflanzen nach der Ernte der Knollen im kommenden Jahr nicht erneut austreiben und nicht mehr mehrjährig ist. Wer also Topinambur als Wurzelgemüse verwenden möchte und trotzdem im nächsten Jahr sonnenblumenähnliche Blüten im Beet bevorzugt, sollte einige der Knollen im Boden lassen, damit diese im kommenden Jahr erneut austreiben.

Der Topinambur-Anbau ist denkbar einfach. Die Knollen können im Frühling oder auch im Herbst circa zehn Zentimeter tief in die Erde gepflanzt werden, wobei auf einen ausreichenden Pflanzabstand zur Nachbarknolle geachtet werden sollte. Wer eine zu starke Verbreitung verhindern möchte, kann eine Wurzelsperre hinzufügen, was aber meistens überflüssig ist, wenn die Knollen im Herbst geerntet werden. Besonders gut wachsen die Pflanzen auf einem sandigen Boden ohne Staunässe. Sie sollten nicht im Schatten angepflanzt werden, sondern an einem sonnigen oder eventuell auch an einem halbschattigen Standort.

Als Nahrungsmittel wird Topinambur von Diabetikern geschätzt, weil sie sehr inulinhaltig ist. Die etwas nussig schmeckende Alternative zur herkömmlichen Kartoffel kann sowohl roh, als auch geschält und gekocht, verzehrt werden als gesunde Beilage zu Fleisch und Gemüse. Bei der Zubereitung gib es zahlreiche Variationsmöglichkeiten, je nach persönlichem Geschmack, zum Beispiel als Gratin, überbacken mit weiteren Gemüsesorten.

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exotischer Salomonen Edelpapagei


Der Salomonen Edelpapagei ist ein exotisches Haustier, das in der Heimtierhaltung noch wenig bekannt ist. Viele Menschen denken, wenn sie das Wort „Papagei“ hören, an den eher häufig gehaltenen Graupapagei.

Wie bei den Papageien üblich, sollte auch der Salomonen Edelpapagei nicht alleine, sondern zumindest paarweise in einer geräumigen Voliere, gehalten werden. Männchen und Weibchen sind bei dieser Vogelart einfach zu unterscheiden, was nicht bei allen Papageienarten der Fall ist. Die weiblichen Tiere besitzen ein rot-blaues Gefieder und einen schwarzen Schnabel, während die männlichen Vögel überwiegend grün gefiedert sind und einen gelb-orangen Schnabel haben.

Salomonen Edelpapageien sind intelligent und neugierig. Sie beobachten genau, was um sie herum geschieht. Die Haltung dieser Vögel erfordert Zeit und Geduld, denn die Vögel benötigen täglich Ausflug, wenn sie in einer Zimmervoliere gehalten werden. Als Alternative würde auch ein Vogelzimmer in Frage kommen, was aber aus Platzgründen nicht in jedem Haushalt zur Verfügung steht. Außerdem haben die Tiere in einem Vogelzimmer nicht so viel Kontakt zum Menschen und sind sich selbst überlassen, was für die Vögel möglicherweise langweilig werden kann.

Damit der Salomonen Edelpapagei sich in seiner Behausung wohl fühlt, sollte er genug Klettermöglichkeiten vorfinden, denn Edelpapageien sind geschickte Kletterer und turnen gerne in ihrem Käfig herum, wenn sie dazu genug Möglichkeiten vorfinden. Ein Futternapf für Wasser, ein zweiter Napf für Körnerfutter und ein dritter Napf für frisches Obst und Gemüse sollten ebenfalls vorhanden sein. Frische Zweige im Käfig kommen dem Nagebedürfnis der circa fünfunddreißig Zentimeter großen Vögel entgegen. Hölzerne Stangen in unterschiedlicher Höhe sorgen für Abwechslung bei der Wahl des Sitzplatzes. Dabei bevorzugen viele Salomonen Edelpapageien hoch gelegene Sitzmöglichkeiten oder Schaukeln, von denen aus sie einen guten Überblick über ihr Umfeld haben.

Unter den Edelpapageien gibt es einige sehr sprachbegabte Exemplare, die Wörter und sogar ganze Sätze perfekt nachsprechen können.

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Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Arbeitnehmerinnen


Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele Arbeitnehmerinnen ein wichtiges Thema. Damit Kinder und Arbeitsalltag unter einen Hut gebracht werden können, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um dies zu bewerkstelligen.

Zum einen entscheiden sich viele Mütter jüngerer Kinder für eine Berufstätigkeit in Teilzeit. Während die Kinder betreut werden, kann die Mutter einer Erwerbstätigkeit nachgehen, ohne dass die Kinder den ganzen Tag über von der Mutter getrennt sind. Von diesem Modell können Mutter und Kind gleichermaßen profitieren. Bei einer Teilzeitanstellung bleibt noch genug Zeit für die Familie und die Hausarbeit. Eine Gleitzeitregelung und Arbeitszeitkonten können für mehr Flexibilität sorgen. Beispielsweise können Guthabenstunden des Arbeitszeitkontos genutzt werden, wenn das Kind einmal nicht in den Kindergarten möchte oder wenn in der Schule Elterngespräche anstehen. Berufstätigkeit und Hausfrauendasein bringen verschiedene Beanspruchungen und Belastungen mit sich, so dass der kontinuierliche Wechsel dieser beiden Tätigkeiten von vielen Frauen als angenehm angesehen wird. Für die Kinderbetreuung kommen beispielsweise Krippen, Kindergärten, Kindertagesstätten oder Tagesmütter und Au-Pairs in Frage. Bei einer gelungenen Kinderbetreuung lernen die Kinder früh, sich in neue Umgebungen einzugewöhnen und sich mit erwachsenen Bezugspersonen und Altersgenossen zu verständigen. Der Übergang in die Grundschule wird erleichtert, weil die Gruppensituation und eine Routine mit täglichem frühen Aufstehen hinreichend bekannt sind. Außerdem werden in den meisten Kindergärten die Kinder in den letzten Monaten vor der Einschulung mit speziellen Übungen zur Förderung der Motorik auf den Übergang in die Schule vorbereitet.

Neben einer Berufstätigkeit in Teilzeit bieten einige Firmen auch eine Arbeitsform an, bei der Arbeitnehmerinnen ganz oder zumindest teilweise im Home-Office arbeiten können. Hierzu ist eine ausgeprägte Fähigkeit zur Selbstorganisation erforderlich, um sich nicht von den Kindern ablenken zu lassen und den Arbeitsalltag sinnvoll zu strukturieren. Positiv an dieser Arbeitsform ist das Wegfallen von eventuell langen und teuren Fahrten zur Arbeit und von der Arbeit.

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Hanse – historisches Fernhandelsbuendnis


Die Hanse war ein historischer Bund von Fernhandelskaufleuten, der vom zwölften bis zum siebzehnten Jahrhundert bestand.

Die Hansekaufleute hatten sich zusammengeschlossen, um ihre Wirtschaftsinteressen gemeinsam besser vertreten zu können. Weil die Reisewege der Fernhändler damals oft gefährlich waren, sollte mit Hilfe des Zusammenschlusses mehr Sicherheit entstehen. Die Handelswege verliefen oft nicht oder nicht nur über Land. Vielmehr wurden Ostsee und Nordsee mit Handelsschiffen befahren. Die für die Hansezeit typischen Schiffe waren die dickbäuchigen Koggen mit ausgedehntem Laderaum, die auch schwere Lasten sicher transportieren konnten. Mit Hilfe der Koggen wurden beispielsweise die Seehäfen von Visby, Nowgorod oder London angesteuert. Aber da wo wertvolle Güter transportiert werden, lauern auch Gefahren. Die wohlhabenden Hansekoggen waren ein beliebtes Angriffsziel für Piraten. Deshalb fuhren die Schiffe im Konvoi und waren bewaffnet. Sogenannte Friedeschiffe wurden von einzelnen Hansestädten zeitweise eingesetzt, um die Handelskoggen noch besser vor räuberischen Übergriffen zu schützen. Bekannte Piraten der damaligen Zeit waren die Vitalienbrüder, zu denen auch Klaus Störtebeker gehörte. Weil die Bekämpfung der Seeräuber mit Hilfe der Friedeschiffe teuer war, erhoben einige Städte eine Sondersteuer auf die Handelsware in den Seehäfen, das sogenannte Pfundgeld.

Eine wichtige Hansestadt ist die elfhundertdreiundvierzig gegründete norddeutsche Stadt Lübeck. Darüber hinaus gab es noch weit über einhundert Städte, die sich dem Bund der Hanse anschlossen. Auf den Hansetagen, die meistens in Lübeck stattfanden, wurden wichtige Beschlüsse gefasst. Interessensvertreter einzelner Hansestädte trafen sich und beratschlagten über beispielsweise Vorschriften zum Handel, neue Mitgliedschaften oder auch militärische Belange, die den Handel tangierten. Noch heute bezeichnen sich einige Städte als Hansestadt, zum Beispiel Hansestadt Hamburg, Hansestadt Greifswald oder Hansestadt Wismar.

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Haltung von Papageien im Haus


Die Haltung und Pflege von Papageien im Haus ist grundsätzlich möglich, nicht immer steht im Garten eine Voliere mit beheiztem Schutzraum zur Verfügung.

Da auch die Wellensittiche zu den Papageien zählen, was nicht jedem bekannt ist, gehören Papageien zu den Haustieren, deren Haltung und Pflege schon eine gewisse Tradition hat. Bei kleineren Papageien, wie den Wellensittichen, ist eine Haltung und Pflege in einer Wohnung oder in einem Einfamilienhaus ohne Probleme möglich. Der Platzbedarf ist überschaubar und auch wenn die Wellensittiche „Flugstunde“ haben und unter Aufsicht im Zimmer umherfliegen, können sie mit ihren kleinen Schnäbeln kaum Schäden anrichten.

Ganz anders sieht es aus, wenn größere Papageienarten in der Wohnung oder im Haus gehalten werden sollen. Die Volieren für die Vögel müssen eine entsprechende Größe haben, damit sich die Tiere dort frei bewegen können, ohne dass sie sich beengt fühlen. Auch ein noch so großer Käfig kann aber den Freiflug nicht ersetzen. Deshalb ist darauf zu achten, dass Papageien die Möglichkeit haben, unter Aufsicht in Haus oder Wohnung frei zu fliegen. Wichtig ist, dass Gegenstände, an denen Papageien sich verletzen können oder die sie in Stücke zerlegen können, rechtzeitig vor dem Freiflug entfernt werden. Außerdem sollten Fenster und Türen geschlossen werden. Auch ansonsten sehr anhängliche Papageien können von der Abenteuerlust gepackt werden und die Chance nutzen, um auf Entdeckungsreise im Garten zu gehen. Besonders reizvoll für die Papageien wird der tägliche Ausflug, wenn die Umgebung variiert wird, so dass sie verschiedene Plätze für den Anflug und Abflug vorfinden, oder wenn Papageienspielzeuge im Zimmer aufgehängt werden. Eine interessante Lösung für Papageienhalter mit viel Platz ist die Einrichtung eines Vogelzimmers, in denen die Papageien viel Platz haben. Allerdings hat dies möglicherweise auch den Nachteil, dass die Papageien, anders als in einer Voliere auf Rollen, nicht mehr mitten drin im Geschehen sind.

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Richtige Standortwahl treffen bei Unternehmensgruendung


Bei der Unternehmensgründung zählt die Wahl des richtigen Standortes zu einer der wichtigsten Entscheidungen, denn ein nachträglicher Standortwechsel ist oft nur mit hohem Aufwand an Zeit und Kosten durchführbar.

Deshalb ist es erforderlich, sich vor der Gründung eines neuen Betriebes darüber genau klar zu werden, welche Faktoren maßgeblich sind, wenn der Unternehmensstandort ausgesucht wird. Dabei ist zu beachten, dass bei der Gründung eines Einzelhandelsgeschäftes mit Modekleidung für Endkunden und Laufkundschaft andere Voraussetzungen an den Standort gestellt werden müssen, als wenn ein Industrieunternehmen gegründet wird, das Lärm und Abgase verursacht oder ein Gartenbaubetrieb, bei dem die Beschaffenheit des Bodens eine Rolle spielt. Deshalb kann nicht allgemeingültig gesagt werden, welche Standortfaktoren bei der Wahl des richtigen Standortes am wichtigsten sind – es kommt immer auf den Einzelfall an und auch auf die Ziele, die mit der Unternehmensgründung verfolgt werden.

Zu den Faktoren, die sich auf die Wahl des Standortes auswirken können, zählen beispielsweise der Grundstückspreis oder der Mietpreis, wobei der Grundstückspreis bei einem Kleinbetrieb mit geringem Platzbedarf weniger ins Gewicht fällt als bei einem Unternehmen aus der Logistikbranche mit entsprechenden Lagerhallen und hohem Platzbedarf. Ein weiterer Faktor kann der Hebesatz bei der Gewerbesteuer sein, der aber für freiberufliche Existenzgründer nicht relevant ist. Außerdem ist zu beachten, dass es in einigen Regionen staatliche Förderung bei der Ansiedlung neuer Betriebe gibt, weil bestimmte Gebiete mangels Wirtschaftskraft staatlich subventioniert werden. Die Lage in der Innenstadt mit Parkplätzen und guter Verkehrsanbindung kann für Unternehmen wichtig sein, die sich mit ihrem Angebot an Endkunden wenden, die das Ladengeschäft besuchen. Auch die Verfügbarkeit von Arbeitskräften mit der benötigten Qualifikation und die Ansässigkeit von Firmen vorgelagerter oder nachgelagerter Wirtschaftsstufen ist bei einigen Unternehmen ab einer bestimmten Größe relevant.

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Frostempfindliche Kuebelpflanzen sicher ueberwintern


Kübelpflanzen erfreuen sich bei vielen Hobbygärtnern einer großen Beliebtheit, denn durch die Gewächse in den Pflanzkübeln ist eine flexible Gestaltung und Dekoration während des Sommers möglich. Doch wenn der Sommer geht und der Winter kommt, dann wird es erforderlich, sich Gedanken darüber zu machen, wie frostempfindliche Kübelpflanzen sicher überwintert werden können.

Nicht nur die eigentlich in den Tropen beheimateten Kübelpflanzen, wie die Betelpalme oder der Affenbrotbaum, benötigen einen Schutz im Winter, damit sie bei Minusgraden nicht eingehen. Auch mediterrane Gewächse, wie der dekorative, rot blühende Eisenholzbaum oder Zitrusgewächse wie die Limette, Orange und Pomeranze, vertragen den kalten Winter und seine Minusgrade nicht.

Wer viele Kübelpflanzen besitzt und auch in Zukunft Pflanzen im Kübel halten möchte, sollte sich Gedanken über eine professionelle Überwinterung seiner pflanzlichen Lieblinge machen. Denn bei einer Vielzahl an Kübelpflanzen und engen räumlichen Verhältnissen im Wohnhaus, bietet es sich an, die Pflanzen in einem eigenen kleinen, hellen Orangeriegewächshaus zu überwintern. Dadurch wird kein Platz im Wohnhaus mit Kübelpflanzen dichtgestellt und die klimatischen Gegebenheiten in der Orangerie können optimal auf die jeweiligen Pflanzen abgestimmt werden. Wichtig ist dabei, dass die zusammen überwinternden frostempfindlichen Kübelpflanzen in etwa die gleichen Temperaturen zur Überwinterung benötigen. Unterschiedlicher Wasserbedarf im Winter sollte dagegen kein Problem darstellen, weil die Pflanzen im Kübel alle mit einer auf sie individuell zugeschnittenen Menge an Wasser versorgt werden können. Um eine zweckdienliche Beheizung zu erreichen und die Heizkosten in den Griff zu bekommen, bietet sich eine Gewächshausheizung mit Thermostat an.

Eine Alternative zum beheizten Orangeriegewächshaus ist die Überwinterung im eigenen Wintergarten, falls dort genug Platz vorhanden ist. Da der Wintergarten nicht fortlaufend bewohnt wird, können dort die Temperaturen zum Wohle der frostempfindlichen, überwinternden Pflanzen auf einen Wert um die zehn Grad Celsius heruntergefahren werden.

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Exotische Kuebelpflanzen im Winter


Viele exotische Kübelpflanzen verbringen den Sommer auf der Terrasse oder auf dem Balkon und versprühen südländisches Ambiente in der heißen Jahreszeit. Aber was macht man in der kalten Jahreszeit, damit exotische Kübelpflanzen im Winter gut über die Runden kommen?

Natürlich können Pflanzen, die keine Minusgrade vertragen, den Winter nicht auf der Terrasse oder auf dem Balkon verbringen. Deshalb sollte der Hobbygärtner sich rechtzeitig über einen geeigneten Standort für die exotischen Kübelpflanzen während der kalten Monate des Jahres informieren. Ungünstig ist es, wenn Kübelpflanzen an einem dunklen und stickigen Ort untergebracht werden. Deshalb ist ein dunkler Kellerraum, vielleicht sogar ohne Fenster oder andere Möglichkeiten für die Frischluftzufuhr, nicht für die winterliche Unterbringung von exotischen Kübelpflanzen geeignet.

Bei der Engelstrompete, die hierzulande als Kübelpflanze bekannt ist, kann sich eine zu dunkle Unterbringung im Winter dahingehend auswirken, dass sie die Blätter verliert. Die meisten exotischen Pflanzen im Kübel fühlen sich im Winter am wohlsten, wenn sie an einem hellen Standort untergebracht werden, wo es keine Zugluft gibt. Trotzdem sollte hin und wieder gelüftet werden, ohne dass die Kübelpflanze dabei direkt unter dem Fenster steht. Damit es zu einer Winterruhe kommt, sollte die Temperatur nicht im Bereich der Zimmertemperatur liegen, sondern deutlich darunter liegen. Temperaturen um die 10 Grad Celsius oder etwas weniger werden von vielen exotischen Kübelpflanzen gut vertragen. Außerdem benötigen die Gewächse im Winter nur wenig Wasser und werden in der Regel nicht gedüngt, so dass sich die Pflanzen während der Winterruhe von der Wachstumsphase erholen können.

Je nach Anzahl und Größe der Kübelpflanzen kommen verschiedene Orte zur Unterbringung im Winter infrage. Beliebt ist die Unterbringung im hellen aber kühlen Hauswirtschaftsraum, was sich aber als schwierig erweist, wenn mehr als eine Kübelpflanze untergebracht werden soll. Die Unterbringung in einem beheizten Gewächshaus ist eine gute Alternative. Aber auch wer kein eigenes Gewächshaus besitzt, kann sich bei einer darauf spezialisierten Gärtnerei einen Winterplatz für seine exotischen Kübelpflanzen mieten.

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Mispel – altes Kernobst neu entdeckt


Als altes Kernobst ist die Mispel heutzutage vielen Gartenbesitzern nicht mehr bekannt, während Mispeln zur Zeit des Mittelalters ein alltägliches Obst waren und zur täglichen Kost dazugehörten.

Weil manche Hobbygärtner nicht nur bekanntes Kernobst wie Äpfel, Birnen oder Pfirsiche anbauen wollen, sehen sie sich nach alten Obstsorten um, die ihren Garten bereichern. Dabei hat es die zu den Rosengewächsen gehörende Mispel geschafft, in einige Gärten heimisch zu werden. Der Mispelbaum kann bis zu fünf Meter hoch werden. Der verhältnismäßig kleine Baum besitzt einen schmalen Stamm und eine rundliche, ausladende Krone. Wegen seiner farbenfrohen Herbstfärbung mit gelborangen Blättern besitzt der Mispelbaum einen großen Zierwert und ist wegen der geringen Größe auch für kleinere Gärten gut geeignet. Der Baum bevorzugt einen kalkhaltigen Boden und ist ansonsten pflegeleicht und wenig anfällig für Pflanzenkrankheiten oder Befall von Schadinsekten.

Die Blüten des Mispelbaumes sind schneeweiß oder zartrosa. Anders als zum Beispiel ein Apfelbaum, kann sich der Mispelbaum selbst bestäuben, so dass kein weiterer Baum erforderlich ist, damit Früchte wachsen. Die Wildformen der Mispel können einen Durchmesser von bis zu drei Zentimetern erlangen, während neuere Züchtungen deutlich größere Früchte tragen. Mispelfrüchte benötigen Frosteinwirkung oder eine längere Lagerung, bevor sie gegessen werden können. Dadurch werden Fruchtsäure und Tannine verringert, so dass die Mispeln aromatisch schmecken und nicht mehr so hart sind. Wer mit der Mispelernte nicht bis nach dem ersten Frost warten möchte, kann die Mispeln auch schon früher pflücken und das geerntete Obst für einige Zeit in die Tiefkühltruhe packen.

Die kulinarischen Möglichkeiten, die sich bei der Verarbeitung von Mispeln eröffnen, sind sehr vielfältig. So können Mispeln zu Marmelade, zu Kompott oder auch als Likör verarbeitet werden. Mispeln können außerdem karamellisiert oder eingelegt werden. Ebenso ist eine Verwendung als Chutney oder Soße denkbar.

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Exotisches und einheimisches Winterobst


Der Winter als Jahreszeit ist nicht gerade für eine reiche Ernte im Garten bekannt. Dennoch muss niemand im Winter auf Obst oder Gemüse verzichten, denn es gibt auch Obstsorten, die als regionale Lagerware in der kalten Jahreszeit verfügbar sind und Gemüse, das im Winter geerntet werden kann.

Zu den als Lagerware verfügbaren Obstsorten zählen vor allem Äpfel, Birnen und Quitten. Wer selbst einen oder mehrere Apfelbäume im Garten hat, sollte bei der Lagerung der Äpfel auf einen frostfreien und luftigen Lagerort achten. Wichtig ist auch, dass nur Äpfel ohne Schrammen und Verletzungen eingelagert werden. Äpfel, die Schnittstellen aufweisen oder an einer Stelle faulig sind, sollten aussortiert werden, weil sie für die Lagerung über einen längeren Zeitraum ungeeignet sind. Außerdem ist es günstig, wenn Äpfel und Kartoffeln in verschiedenen Räumen gelagert werden, damit die Lagerfähigkeit nicht durch Ausdünstungen verringert wird. Dabei sollten Hobbygärtner auch über eher unbekannte Möglichkeiten der Lagerung informiert sein. Beispielsweise können Möhren über viele Wochen und sogar Monate haltbar gemacht werden, wenn sie in einer sandigen Gemüsemiete eingelagert werden.

Durch Methoden der Haltbarmachung, wie das Einwecken oder das Einfrieren, haben auch Obstsorten, die sich im unbehandelten Zustand nur schwierig lagern lassen, das ganze Jahr über Saison. Insbesondere beim Einfrieren bleiben viele Vitamine erhalten. So ist es möglich, auch im Winter die ganze Vielfalt an Obst zu nutzen, zum Beispiel, um Erdbeertorte zu backen oder um eine Quarkspeise mit Himbeeren oder mit Brombeeren aus dem eigenen Garten zu veredeln.

Wer auch im Winter nicht auf frisches Grün auf der Speisekarte verzichten möchte, sollte beizeiten zum Beispiel auf die Aussaat von Feldsalat, Endiviensalat oder Portulak setzen. Asia-Salate sind eine weitere Option, um auch im Winter einen erntefrischen Salat als Mahlzeit zu servieren.

Als weitere Option für eine Ernte im Winter kommen das Gewächshaus oder die Aussaat auf der Fensterbank infrage. Egal, für welche Alternative sich der Hobbygärtner entschließt, das Gärtnern dient nicht nur der Ernährung sondern ist auch spannend und abwechslungsreich.

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Medizinisch-therapeutische Berufe mit Zukunft


Medizinisch-therapeutische Berufe sind bei vielen Schulabgängern mit einem Mittleren Bildungsabschluss als Ausbildungsberuf beliebt. Die Gesundheitsbranche bietet ungefähr fünf Millionen Beschäftigten, nicht nur in den medizinisch-therapeutischen Berufen, ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld.

Je nach Interesse und Verfügbarkeit können Schulabgänger in der Regel nach dem Erreichen eines Mittleren Schulabschlusses zum Beispiel eine Ausbildung zum Ergotherapeuten, zum Logopäden oder Physiotherapeuten anstreben. Um auch den richtigen Beruf zu wählen, kann es sinnvoll sein, ein mehrtägiges Praktikum in einem Krankenhaus, einer Reha-Klinik oder bei einem niedergelassenen Therapeuten zu machen. Sicher gibt es auch die Möglichkeit, ausführliche Berufsbeschreibungen nachzulesen. Für einen ersten Überblick ist dies sicher hilfreich, um aus der Vielzahl an medizinischen oder medizinisch-therapeutischen Berufen eine erste Vorauswahl zu treffen. Aber wie denn der Berufsalltag eines Ergotherapeuten, Logopäden oder Physiotherapeuten in der Praxis aussieht, können angehende Auszubildende am besten im Arbeitsalltag und in der beruflichen Praxis in Erfahrung bringen.

Die Voraussetzungen, um eine Ausbildung in dem gewählten Beruf an der Fachschule aufnehmen zu können, variieren. Meistens wird ein Mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt und die gesundheitliche Eignung wird erwartet. Bei der Ausbildung zum Logopäden ist es beispielsweise wichtig, dass die eigene Stimme des Auszubildenden belastbar und gesund sein sollte. Bei angehenden Ergotherapeuten ist eher Kreativität und handwerkliches Geschick gefragt. Verlockend ist, dass diese Berufe nicht nur im Angestelltenverhältnis, sondern auch in der eigenen Praxis ausgeübt werden können.

Alle medizinisch-therapeutischen Berufe weisen die Gemeinsamkeit auf, dass sie mehr menschenbezogen als sachbezogen sind. Wer sich als Schulabgänger also für einen Beruf interessiert, der vor allem mit Menschen zu tun hat, sollte nicht nur typische Berufe wie Erzieher, Medizinische Fachangestellte oder Krankenschwester ins Auge fassen, sondern auch die medizinisch-therapeutischen Berufe berücksichtigen.

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Gruene Tomaten im Haus nachreifen

Viele Hobbygärtner kennen diese Situation. Tomaten an der Tomatenpflanze sind noch grün und es wird aufgrund niedriger Temperaturen schwierig, die Tomaten an der Staude reifen zu lassen. Grüne Tomaten im Haus nachreifen zu lassen kann eine Möglichkeit sein, um doch noch in den Genuss reifer Tomaten zu kommen.

Gerade Kinder, die nur über ein geringes Körpergewicht verfügen, sollten unreife, grüne Tomaten nicht verzehren, weil in ihnen der unverträgliche Stoff Solanin enthalten ist. Das in unreifen, grünen Tomaten enthaltene Solanin dient der Tomate als Schutz gegen Krankheitserreger, ist aber für den Menschen nicht zum Verzehr geeignet, insbesondere dann nicht, wenn bestimmte Mengen überschritten werden.

Wenn es draußen kalt wird macht es wenig Sinn, noch grüne Tomaten am Tomatenstrauch zu lassen. Beim Pflücken der Tomaten ist wichtig, dass noch ein kleiner Teil des Stängels erhalten wird. So bleibt das Fruchtfleisch der Tomate heil und es wird einem Faulen oder einem Schimmeln entgegengewirkt. Bevor es zu Nachtfrösten kommt, sollten die Tomaten abgeerntet werden und zum Nachreifen ins Haus geholt werden. Dazu werden die Tomaten in Zeitungspapier eingeschlagen und bei Zimmertemperatur gelagert. Um den Reifevorgang zu beschleunigen, kann zu den reifenden Tomaten ein vollreifer Apfel hinzugefügt werden, dessen Ausdünstungen den Reifeprozess vorantreiben. Dieses sogenannte Ethylen bewirkt, dass die grünen Pflanzenstoffe der Tomate schneller abgebaut werden. Eine größere Anzahl Tomaten kann in einer mit Papier ausgelegten Schublade oder in Pappkartons gelagert werden, wobei auch hier auf Zimmertemperatur geachtet werden sollte. Leicht feuchte Raumluft verhindert ein Austrocknen der Tomaten. Wenn die Tomatenpflanzen in Töpfen herangezogen wurden und ein beheizbares Gewächshaus zur Verfügung steht, dann können die Tomaten bis zur vollständigen Reifung mitsamt ihrem Topf ins Gewächshaus ziehen. Dies ist die unkomplizierteste Variante, die aber nur möglich ist, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen.

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Hallig Hooge – Nordseeurlaub fuer Naturfreunde


Wer auf der Hallig Hooge einen Nordseeurlaub für Naturfreunde sucht, wird auf der im Wattenmeer gelegenen schleswig-holsteinischen Insel sicher ein paar interessante Urlaubstage verbringen und dort Wind, Weite und die klare, salzhaltige Luft genießen.

Bei der Hallig Hooge handelt es sich um eine nur knapp sechs Quadratkilometer große Insel, aber immerhin um die zweitgrößte unter den zehn in der Nordsee befindlichen Halligen. Das Eiland wird von einem Sommerdeich umgeben, der Urlaubsgäste und Einheimische  vor den heranbrausenden Wellen schützen soll. Touristen, die gerne wandern, können die Insel auf dem Deich oder entlang des Deiches bequem zu Fuß umwandern. Für die circa elf Kilometer lange Strecke sollte man, je nach Kondition und Tempo, drei bis vier Stunden einplanen. Trotz Deich kann es passieren, dass die Hallig bei einem Sturm oder besonders hohem Hochwasser überspült wird. Doch dies ist in der Regel nicht weiter tragisch, weil es sich um eine Hallig handelt, deren circa einhundert Bewohner auf sogenannten Warften wohnen. Warften sind Erdhügel, auf denen die Häuser erbaut sind, damit bei einer schweren Sturmflut das Wasser nicht ins Haus laufen kann. Auf Hooge gibt es zurzeit zehn dieser Warften, auf denen die Bewohner sich niedergelassen haben. Bei einer schweren Sturmflut werden Hab und Gut auf den Warften verstaut und die Tiere von den Weiden geholt und vor den herannahenden Wassermassen in Sicherheit gebracht.

Kulturell interessierte Besucher der Hallig Hooge kommen beim Hooger Trachtensommer auf ihre Kosten. Die aufwendige Tracht mit dunklem Trägerrock, verschiedenen Tüchern und Schürzen, sowie silbernen Schmuckelementen, wirkt dabei sehr kunstvoll und versetzt in eine vergangene Zeit im 19. Jahrhundert zurück.

Als Fotomotive dienen oft die farbenprächtigen Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge mit der Hallig-Kulisse und dem Wattenmeer. Ebenso stellen die Warften mit den typischen Hallig-Häusern ein beliebtes Motiv für Fotografen dar, die sich bei der Ansicht der Urlaubsfotos sicher gerne an die erholsamen Tage auf der Hallig Hooge zurückerinnern werden.

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Jobenlargement – Aufgabenerweiterung gegen Langeweile


Ähnlich wie beim Jobenrichment wird beim Jobenlargement mittels einer Aufgabenerweiterung versucht, Langeweile und Motivationslosigkeit am Arbeitsplatz entgegenzuwirken. Dabei handelt es sich jedoch beim Jobenlargement um eine horizontale Aufgabenerweiterung, was bedeutet, dass sich die neuen Aufgaben auf in etwa derselben Verantwortungsebene befinden.

Wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über lange Zeit hinweg immer dieselben Tätigkeiten verrichten, dann kann Monotonie und Mangel an Abwechslung irgendwann zu Langeweile am Arbeitsplatz führen. Dies kann zur Folge haben, dass das Interesse an den Aufgaben nachlässt und dass sich Fehler einschleichen. Damit es nicht zur inneren Kündigung kommt und der Job wieder interessant wird, kann Jobenlargement das Mittel der Wahl sein. Im Rahmen des Jobenlargements kann beispielsweise eine Person, die im Einkauf arbeitet und jeden Tag Bestellungen aufgibt, weitere Aufgaben zugewiesen bekommen. Zu diesen neuen Aufgaben können beispielsweise das Entgegennehmen der bestellten Ware und die Überprüfung der Lieferscheine sein. Dabei handelt es sich um neue Aufgaben, die sich auf derselben Hierarchieebene befinden.

Wichtig beim Jobenlargement ist, dass die davon betroffene Arbeitskraft durch die neuen Aufgaben nicht unter Zeitdruck gerät und bei den ursprünglichen Aufgaben entsprechend entlastet wird. Zu den Vorteilen des Jobenlargements zählt zum einen die Verminderung von Monotonie und Langeweile, was die Arbeitszufriedenheit erhöht. Außerdem kann die soziale Kompetenz gesteigert werden, weil durch die neuen Aufgaben oft auch eine Zusammenarbeit und Absprache mit weiteren Arbeitskräften erfolgt und man untereinander Erfahrungen bei der Aufgabenerledigung austauscht, von denen dann mehrere Personen profitieren. Durch die Übernahme von vorgelagerten und nachgelagerten Aufgaben wird außerdem einer Entfremdung entgegengewirkt, Beschäftigte identifizieren sich eher mit den Ergebnissen ihrer Arbeit, wenn sie nicht nur für einen winzigen Ausschnitt eines Arbeitsablaufes verantwortlich sind. Als nachteilig kann der Schulungsaufwand für die neuen Aufgaben angesehen werden, was sich aber schnell relativiert, denn durch die Schulungen ist mehr Flexibilität beim Personaleinsatz möglich, zum Beispiel wenn jemand krank wird oder Urlaub nimmt.

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Jobenrichment – Arbeitsbereicherung steigert die Motivation


Durch Jobenrichment, wie man die Arbeitsbereicherung durch Aufgabenanreicherung am Arbeitsplatz auch bezeichnet, soll die Motivation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gesteigert werden.

Wenn gut ausgebildete und langjährige Fachkräfte über Jahre hinweg dieselben Tätigkeiten verrichten, dann kann mit der Zeit die Motivation nachlassen. Nachlassende Motivation kann sich vielfältig auf den Betrieb auswirken, meistens leider negativ. Die Krankheitstage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer liegen bei unmotivierten Arbeitskräften oftmals über dem Branchendurchschnitt. Das Arbeitstempo nimmt ab und die Fehlerquote steigt an. Und es kann vorkommen, dass sich qualifizierte aber unmotivierte Fachkräfte nach beruflichen Alternativen umsehen und im übelsten Fall zur Konkurrenz abwandern.

Doch soweit muss es nicht kommen. Mit Jobenrichment haben Personalverantwortliche ein wichtiges Instrument zur Hand, um Motivation zu fördern und den negativen Konsequenzen mangelnder Motivation entgegenzuwirken.

Beim Jobenrichment kommen zur eigentlichen Tätigkeit noch weitere Aufgabenbereiche hinzu, die sich auf einer höheren Verantwortungsebene befinden. Beispielsweise tätigt ein Einkäufer routinemäßig die Bestellungen bei vorgegebenen inländischen Lieferanten zu bestehenden Preisen. Im Rahmen des Jobenrichments kann der Einkäufer strategische Entscheidungen treffen und neue Lieferanten auswählen und eigenständig Preise und Lieferkonditionen neu verhandeln. Er kauft auch bei ausländischen Zulieferern ein und benutzt fremdsprachliche Fachvokabeln. Dadurch übernimmt er neue Aufgaben, die in einer höheren Hierarchieebene angesiedelt sind.

Wichtig ist, dass sich die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer aktiv für das Jobenrichment entscheiden und selbst den Wunsch haben, an Maßnahmen zur Arbeitsbereicherung durch Aufgabenanreicherung teilzunehmen. Mögliche Nachteile des Jobenrichments, wie Angst vor Überforderung und die Bewältigung anfallender Weiterbildungen, können bei einer aktiven Entscheidung für Jobenrichment besser bewältigt werden. Deshalb sollte auch niemand zum Jobenrichment gedrängt werden. Die Vorteile des Jobenrichments liegen auf der Hand. Durch interessantere Aufgaben steigen die Motivation das Verantwortungsbewusstsein und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ans Unternehmen gebunden.

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Schnecken im Gemüsegarten


Wenn Schnecken in den Gemüsegarten einfallen, dann besteht Handlungsbedarf für den Hobbygärtner. Dabei gibt es viele natürliche Möglichkeiten, ohne dass man auf Chemikalien zurückgreifen muss.

Doch woher kommen die Schnecken, die plötzlich so zahlreich im Gemüsebeet auftauchen und drohen, die Ernte zunichte zu machen? Begünstigt wird das Auftauchen von Schnecken durch feuchte Witterung. Nach einem Regenschauer wird man mehr Schnecken im Beet vorfinden, als an einem heißen und sonnigen Tag. Das Fehlen natürlicher Fressfeinde bewirkt ebenfalls, dass Schnecken vermehrt anzutreffen sind. Außerdem ziehen bestimmte Futterpflanzen die gefräßigen Kriechtiere magisch an. Und leider sind die Futterpflanzen der Schnecken oft identisch mit dem Gemüse, das für den Verzehr durch den Menschen vorgesehen ist.

Eine umweltfreundliche Methode zur Eindämmung der Schneckeninvasion besteht darin, das natürliche Gleichgewicht zwischen Schnecken und ihren Fressfeinden wieder herzustellen. So fressen beispielsweise Weinbergschnecken das Gelege von Nacktschnecken. In diesem Sinne zählen die Weinbergschnecken zu den Nützlingen im Garten und sollten nicht abgesammelt werden. Auch Igel zählen zu den Schneckenfressern. Es lohnt sich also, Haufen aus Reisig oder Laub in Ecken des Gartens liegenzulassen, damit sich Igel ansiedeln können. Hühner oder Laufenten fressen ebenfalls Schnecken. Aber deren Haltung sollte man nicht nur vom Vorhandensein der Schnecken abhängig machen, da der Platzbedarf, die Zeit für Hege und Pflege und weiteres Futter ebenfalls in die Planung mit einbezogen werden müssen.

Als mechanisches und kostengünstiges Hilfsmittel kommt ein Schneckenzaun infrage, der um die Beete mit den durch Schneckenfraß gefährdeten Pflanzen drapiert werden kann.

Alternativ zum Zaun kann man auch Kaffeesatz oder Kalk um die Beete streuen, was aber spätestens nach dem nächsten Regen wiederholt werden sollte. Schnecken vertragen kein Koffein und der trockene Kalk wirkt ätzend, was die Schnecken abschreckt. Ein pflanzlicher Schutzstreifen aus Knoblauchpflanzen oder gelbem Senf kann ebenfalls die gewünschte Wirkung erzielen.

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Urlaubsinsel Gotland


Die schwedische Insel Gotland erfreut sich bei Urlaubern, die Sonne, Ostsee und Kultur mögen, fortlaufender Beliebtheit. Dabei ist Gotland die zweitgrößte Ostseeinsel und wird in der Größe nur noch von Seeland übertroffen.

Gotland bietet somit viel Raum für Erholung und Ausflüge. Touristen erreichen die Insel vor der Ostküste Schwedens bequem mit der Fähre von Nynäshamn oder alternativ ab Oskarshamn. Auch eine Anreise mit dem Flugzeug ist denkbar, denn auf Gotland gibt es einen Flugplatz, der nur einige Kilometer nördlich von Visby, der Provinzhauptstadt Gotlands, liegt. Da mit der Fähre auch die Autos der Urlauber auf die Insel übersetzen können, entscheiden sich viele Urlaubsgäste für eine Anfahrt mit der Fähre. So ist gewährleistet, dass sie die touristisch interessanten Orte bequem erreichen können.

Zu den Ausflugszielen auf Gotland, die von Ausflüglern gerne besucht werden, gehört beispielsweise der Botanische Garten von Visby, wo sich viele Pflanzen befinden, die man eher in südlichen Regionen vermuten würde. Dies ist durch das günstige Klima, welches dem Mittelmeerklima teilweise ähnelt, möglich. Besucher dieses Gartens können Feigenbäume oder Maulbeerbäume in einer für diese Gewächse eher ungewöhnlichen Klimazone bewundern. Auch Blauglockenbäume oder Tulpenbäume sind in diesem Botanischen Garten anzutreffen und eignen sich als Fotomotiv. Auch die sogenannten Raukarfelsen aus Kalkstein, die man an den Stränden findet und die bizarr geformt sind, werden gerne von Ausflugsgästen fotografiert.

Zu den architektonisch eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten auf Gotland zählen die um Visby angelegte Ringmauer, welche den mittelalterlichen Kern der Stadt schützend umgibt. Besonders eindrucksvoll sind die noch erhalten gebliebenen, präzise gemauerten  Türme der Stadtmauer, die entlang des Bollwerks in den Himmel ragen.

Naturliebhaber werden sich nach einem Urlaub auf Gotland vermutlich vor allem an die reichhaltig blühenden Wildblumenwiesen erinnern, die für diese Insel so typisch sind. Wer genau hinschaut, wird vielleicht sogar eine der seltenen Orchideensorten wie Knabenkraut oder Waldvöglein zu Gesicht bekommen.

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Urlaubsland Finnland


Das Urlaubsland Finnland befindet sich im nördlichen Europa und grenzt an die Ostsee an. Nachbarstaaten des dünn besiedelten Landes sind Russland, Norwegen und Schweden.

Als sommerliches Urlaubsziel für Familien hat Finnland zahlreiche Attraktionen zu bieten. Im bekannten Abenteuerpark Särkänniemi in Tampere kommen die jüngsten Urlauber auf ihre Kosten bei einer Fahrt mit dem Whirley Worm oder dem Regatta-Karussell, während die etwas älteren Urlaubsgäste sich bei einer Fahrt mit dem rasanten Roller Coaster Hype oder dem rotierenden Thrill Ride X amüsieren. Etwas ruhiger geht es beim Besuch des Planetariums oder Aquariums zu. Finnlandurlauber, die die Hauptstadt Helsinki besuchen, können sich im Freizeitpark Linnanmäki mit spannenden Achterbahnen und großer Auswahl an Fahrgeschäften für junge und junggebliebene Ausflügler vergnügen.

Neben Freizeitparks und Action stehen den ruhesuchenden und naturliebenden Touristen in Finnland einige Möglichkeiten offen. Zu den weniger bekannten Orten gehört der Meerespark Katariina, der sich auf der Landzunge Katariinaniemie befindet und zu Picknick und Meditation in wunderschöner maritimer Landschaft einlädt. Eine weitere Attraktion in Finnland bilden die Schäreninseln, die man beispielsweise bei einer Bootsfahrt von Turku aus erkunden kann. Viele dieser Schäreninseln sind bewohnt und bieten Unterkunft und landestypische Verpflegung an, so dass der Ausflug durch die Inselwelt auch zu einem kulinarischen Erlebnis werden kann.

Finnische Spezialitäten wie geräucherter Lachs, sommerliche Suppe mit Gemüseeinlage oder Elchfleisch gehören zu den Mahlzeiten, die Finnlandreisenden noch lange nach der Rückkehr im Gedächtnis bleiben. Wer in Finnland seinen Lachs selbst angeln möchte, hat gute Chancen im nördlichen Finnland, wo oft auf Lachs und Äschen von beachtlicher Größe geangelt werden. Die mehr als einhundertachzigtausend Seen und zahlreichen Flüsse in Finnland erfreuen Wassersportler und bieten Anglern ein gigantisches Revier für den Fischfang während des Urlaubs im Norden Europas.

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Pfingstrosen


Im Frühsommer steht schon so manches Beet in voller Blütenpracht. Zu den prächtigen Stauden auf diesen Beeten zählt oft auch die Pfingstrose, die es in spektakulären Blütenfarben von weiß bis gelb oder rot bis pink zu bewundern gibt.

Mehr als dreißig Arten gehören zur Gattung der Päoniae, deren Name aus der griechischen Mythologie stammt und auf den griechischen Götterarzt Paian zurückgeführt wird, der die Pfingstrose als Heilpflanze genutzt haben soll. Als Bestandteil vieler Bauerngärten ist hauptsächlich die Bauern-Pfingstrose, bzw. die Gemeine Pfingstrose, bekannt.

Die meisten Pfingstrosenarten benötigen einen Standort mit viel Sonnenschein. Aber auch Plätze im Garten mit etwas Schatten, z. B. unter Bäumen, werden von den Päonien in der Regel toleriert. Bei der Standortwahl sollte man darauf achten, dass die tiefwurzelnden Pfingstrosen dort möglichst auf Dauer verbleiben können, ohne dass sie umgepflanzt werden. Eine Vermehrung dieser wunderschönen Frühsommerblüher ist mittels Samen, Teilung oder auch mithilfe von Stecklingen möglich.

Die Wurzeln der Pfingstrosen reichen bis tief in den Boden hinein und können bis zu einem Meter oder noch länger werden. Dadurch können die Päonien sich gut mit Wasser und Nährstoffen versorgen. An den Boden stellen diese  Blühpflanzen keine besonderen Ansprüche, allerdings sollte Staunässe vermieden werden und auch eine zu reichhaltige Düngung ist nicht erforderlich, da die langen Wurzeln für eine gute Nährstoffzufuhr sorgen. Falls die Pfingstrosen als Schnittblumen für die Vase genutzt werden, sollte man die Düngung nach der Blütezeit ansetzen, damit die Stauden Kraft für die kommende Blühperiode sammeln können.

Während die meisten Hobbygärtner die Pfingstrose als Beetpflanze kennen, gibt es auch die Möglichkeit, Pfingstrosen als Balkon- und Kübelpflanze zu halten. Da die eher langsam wachsenden Pfingstrosen aber mit der Zeit eine Größe von bis über einem Meter erreichen können und auch die Wurzeln sich ausbreiten, sollte die Haltung im Topf oder Kübel bei großwüchsigen Arten keine Dauerlösung sein.

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Urlaubsland Schweden


Das Urlaubsland Schweden ist nicht nur bei Wintersportlern beliebt, es hat das ganze Jahr über Touristen aus aller Welt landestypische Besonderheiten zu bieten.

Das in Nordeuropa liegende Schweden grenzt an Dänemark, Finnland und Norwegen. Als angrenzende Meere findet man Nordsee, Ostsee, sowie den Bottnischen Meerbusen vor.

Bei der Anreise in das Urlaubsland Schweden stehen zahlreiche Alternativen zur Auswahl. Touristen aus Deutschland können bequem per Auto über die Öresundbrücke nach Schweden einreisen. Als weitere Möglichkeit bietet sich eine Flugreise oder die Anfahrt mit der Bahn an. Alternativ ist eine Kombination aus Autofahrt und Nutzung der Autofähre möglich. Welche Art der Anreise präferiert wird, sollte der Urlaubsgast von seinen individuellen Anforderungen abhängig machen, denn schließlich ist auch die Anreise ein Teil des Urlaubs und sollte nicht in Stress ausarten.

Die quirlige Hauptstadt Stockholm beherbergt fast eine Million Einwohner und ist für Touristen, die Städtereisen bevorzugen, eine mögliche Destination. Bei Reisenden sind das maritime Vasa Museum in Stockholm und das Fotografiemuseum beliebt.

Naturbegeisterte Touristen können in Schweden ein Phänomen erleben, das sie in südlicheren Urlaubsregionen sicher nicht antreffen werden. Gemeint ist die Mitternachtssonne, die man im nördlichen Schweden während der Sommermonate oberhalb des Polarkreises erleben kann. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Polarlichter beobachtet werden können. Vor allem im September und März können Touristen in Nordschweden diese faszinierenden Lichterscheinungen beobachten.

Neben dem Weihnachtsfest zählt in Schweden Mittsommer zu den wichtigsten Festen. Die Feierlichkeiten finden statt an eigentlich jedem Ort, gerade wie es den Einheimischen gefällt. Es wird gefeiert am Strand, in öffentlichen Parks und in privaten Sommerhäusern. Touristen erhalten dabei oft einen Einblick in die schwedische Kultur, zu der auch kulinarische Köstlichkeiten zählen. Dazu gehören beispielsweise Gerichte, die Rentier, Elch oder Meeresfrüchte enthalten.

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Ausflugsziele in Oslo


Die Metropole Oslo ist ein beliebtes Reiseziel für Touristen, die Städtereisen und nordisches Flair mögen. Viele interessante Ausflugsziele in Oslo machen den Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Um als Urlaubsgast aus Deutschland nach Oslo zu gelangen, gibt es neben Bahn, Bus und Flugzeug noch weitere Möglichkeiten. Wenn der Urlaub bereits mit der Anreise beginnen soll, dann bietet sich die Anfahrt mit der Fähre an. Von Kiel aus bringt die Fähre die Touristen über die Ostsee bis hin zur maritim geprägten Hauptstadt am Ende des Oslofjords. Eine Anreise nach Oslo weitestgehend mit dem Auto von Deutschland aus ist ebenfalls möglich. Die Reise führt dann mit dem PKW quer durch Dänemark und vom nördlichen Dänemark / Frederikshavn aus mit dem Schiff nach Oslo. Allerdings sollte man bei der PKW-Nutzung einplanen, dass in Norwegen für einige Straßen und für das Befahren mancher Innenstädte eine Maut erhoben wir.

Kulturell interessierte Ausflügler in Oslo sehen sich einer Vielzahl von Museen gegenüber. Besonders beeindruckend ist das Norsk Folkemuseum. In diesem Freilichtmuseum mit circa einhundertsechzig historischen Gebäuden wird der Museumsbesucher zurückversetzt in ein Zeitfenster vom Mittelalter bis ins zwanzigste Jahrhundert. Leben und Arbeit in der Stadt und auf dem Land zu früheren Zeiten werden veranschaulicht. Außerdem wird dem Museumsgast die Kultur der Samen anhand von Ausstellungsgegenständen nahegebracht.

Wer mit Kindern verreist und auf der Suche ist nach einem Ausflugsziel, das jung und alt begeistert, wird in den Sommermonaten nicht am Vergnügungspark TusenFryd vorbeikommen, der etwas außerhalb südlich von Oslo liegt. Diverse Fahrattraktionen, wie die Wasserachterbahn  Supersplash oder die Loopingachterbahn Loopen sorgen für einen rasanten Fahrspaß. Besonders wagemutige und schwindelfreie Gäste trauen sich in das Monsterkarusell Spinspider.

Etwas beschaulicher geht es zu im Botanischen Garten, in dem über dreizigtausend  Pflanzen wachsen. Egal, ob sich der Besucher für Alpenpflanzen, exotische Pflanzen in den Gewächshäusern oder einheimische Nutzpflanzen interessiert, ein Besuch kommt einer botanischen Entdeckungstour gleich.

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Urlaub in Norwegen


Der Urlaub in Norwegen ist vor allem beliebt bei Touristen, die sich für außergewöhnlich schöne Natur und Urlaub fernab von Trubel und Remmidemmi interessieren. Was aber nicht heißen muss, dass man in Norwegen nicht gut feiern kann.

Das in Nordeuropa liegende Land mit Küsten an der Ostsee und dem europäischen Nordmeer grenzt an Schweden, Russland und Finnland an.

Die Anreise kann beispielsweise per Bahn oder Fernbus, mit dem eigenen PKW oder im Flugzeug erfolgen. Dabei kann die Hauptstadt Oslo von Düsseldorf, Hamburg, Berlin oder München aus angeflogen werden.

Mit mehr als sechshunderttausend Einwohnern ist Oslo mit Abstand die größte Stadt in Norwegen. Oslo gilt als eine der grünsten Hauptstädte der Welt, so dass sich auch eher naturverbundene Touristen mit dieser Großstadt anfreunden können. Egal ob Urlaubsgäste einen Ausflug in den Botanischen Garten mit Duftpflanzen und Arboretum machen oder eines der zahlreichen Museen besuchen, in Oslo kommt so schnell keine Langeweile auf. Ausgefallene Museen wie das Kinderkunstmuseum, das Polarschiffmuseum oder das Norwegische Museum der Zauberkunst sorgen für Kurzweil und Unterhaltung bei kulturinteressierten Urlaubern.

Aber Norwegen ist auch ein Land des Wintersports. Skifahren ist bei den Norwegern und den Touristen sehr beliebt. Dabei haben Urlaubsgäste die Qual der Wahl zwischen mehr als einhundert Skigebieten, die sich über ganz Norwegen erstrecken. Egal, ob sich Wintersportler für Myrkdalen, Trysil oder Lillehammer entscheiden, Skifahren in Norwegen ist ein sportliches und naturnahes Erlebnis, das einen guten Erholungswert bietet und der Fitness zugute kommt.

Außerdem bietet sich ein Urlaub in Norwegen an, wenn sich die Urlaubsgäste für das Angeln in kristallklaren Bächen und Seen oder im Meer interessieren. Weit über einhundert Fischarten, die in Norwegen vertreten sind, lassen die Herzen der Angler höher schlagen, wenn ein Angelurlaub geplant ist. Urige Fischerhütten  inklusive Motorboot können für einen Angelurlaub gebucht werden. Wer nicht selbst angeln mag und gerne Fisch isst, kann in einem der zahlreichen norwegischen Restaurants die typisch einheimischen Fischspezialitäten, wie zum Beispiel Sild, (eingelegter Hering) genießen.

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Winterbluehende Baeume und Straeucher


In manchen Gärten ist der Winter ein Zeitpunkt der Ruhe, und es gibt wenige oder keine Farbtupfer im Garten. Dabei können winterblühende Bäume und Sträucher Abhilfe schaffen und farbenfrohe Akzente im winterlichen Garten setzen.

Natürlich sollte man auch im Winter darauf achten, dass die Farben der blühenden Pflanzen zusammenpassen und sich ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Neben den winterblühenden Sträuchern und Bäumen kann man zusätzlich den Garten auch mit Blumen, die im Winter in Blüte stehen, verschönern. Es bietet sich an, dass Bäume, Sträucher und Blumen so ausgesucht werden, dass sie nicht alle im selben Monat blühen, sondern dass der Blütezeitpunkt variiert.

Der Echte Seidelbast wird als Gehölzpflanze genutzt und zählt zu den Sorten, die den Garten im Winter bunter machen. Die Blüten des Seidelbastes erscheinen im Vorfrühling und können weiß oder rosa aussehen. Zu beachten ist, dass es sich beim Seidelbast um eine giftige Pflanze handelt.

Als weitere winterblühende Pflanze empfiehlt sich der Winterjasmin. Hierbei handelt es sich um einen tief gelb blühenden Strauch, der bis zu drei Meter hoch werden kann. Eine Blüte beim Winterjasmin kann von Dezember bis in den März hinein dauern. Auch wenn es sich beim Winterjasmin um einen robusten und winterharten Strauch handelt, bevorzugt die Pflanze einen geschützten Standort, am besten in der Sonne oder im Halbschatten.

Zu den winterblühenden Duftsträuchern zählt man die Zaubernuss, auch unter dem Namen Hamamelis bekannt. Die Zaubernuss ist pflegeleicht und wächst eher langsam. Ein Rückschnitt ist deshalb selten erforderlich. Neben der gelben Winterblüte entwickelt die Zaubernuss ihren Zierwert auch im Herbst, wenn sie mit farbenprächtiger Herbstfärbung den Garten verschönert.

Die Schnee-Kirsche, auch unter dem Namen Japanische Blütenkirsche bekannt, blüht, je nach Witterung, im Zeitfenster von November bis April. Manchmal kommt es auch zu einer Nachblüte. Die Blüten der Schnee-Kirsche sind halb gefüllt und von einer weißen bis rosa Farbe.

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Urlaub auf Island


Island begeistert Urlauber vor allem durch seine einzigartigen Naturphänomene und ist auch bekannt als das Land aus Feuer und Eis. Der Inselstaat befindet sich auf der nördlichen Halbkugel und liegt zwischen Grönland und Skandinavien. Die Insel ist ungefähr einhunderttausend Quadratkilometer groß und es wohnen circa dreihundertsechsunddreißigtausend Menschen auf ihr. Damit ist Island das am dünnsten besiedelte Land in Europa.

Zu den interessanten Naturphänomenen auf Island gehört das Nordlicht. Nordlicht entsteht in dunklen Nächten, wenn geladene Sonnenwindteilchen auf die Erdatmosphäre treffen. Reiseagenturen bieten geführte Touren an, auf denen Touristen das grünlich schimmernde Nordlicht fotografieren können. Am besten erkennt man das Nordlicht außerhalb von Reykjavik in freier Natur, weil die Stadt nachts hell erleuchtet ist.

Eine Besonderheit stellen die Vulkane dar, denn Island ist das Land mit der weltweit häufigsten Vulkanaktivität. Ungefähr alle vier Jahre bricht in Island ein Vulkan aus. Es gibt circa dreißig aktive Vulkane in Island, die Feuer spucken können. Die Vulkanausbrüche kommen zustande, weil sich in Island zwei Platten der Erdkruste verschieben. Dieses Phänomen ist auch unter dem Begriff der tektonischen Plattenverschiebung bekannt.

Gletscher sind ebenfalls ein prägendes Naturphänomen auf Island. Aber auch die isländischen Gletscher verkleinern sich aufgrund der Erderwärmung, trotzdem sind noch mehr als zehn Prodent der Inseloberfläche mit Gletschern überzogen.

In Island gibt es heiße Quellen, die das Wasser in Form einer Fontäne ausstoßen und als Geysire bezeichnet werden. Zur Zeit sind mehr als zwanzig solcher Quellen bekannt. Der bekannteste Geysir heißt Strokkur und bricht alle paar Minuten aus.

Die Hauptstadt von Island ist Reykjavik. Mehr als die Hälfte der Isländer leben in und um Reykjavik. Sie erhoffen sich dort Arbeitsplätze und bessere Verdienstmöglichkeiten als auf dem Land. In Reykjavik gibt es viele Museen und Restaurants, in denen auch landestypische Gerichte angeboten werden. Zu den isländischen Gerichten gehören nicht nur Fischspeisen, sondern auch zum Beispiel salzige Pfannkuchen, Trockenfisch, fermentierter Hai, Robbenflossen oder aber angesengte Schafsköpfe. Für Nicht-Isländer sind einige der isländischen Speisen eher gewöhnungsbedürftig, so dass der ein oder andere Tourist auch gerne auf die Speisen der internationalen Küche zurückgreift. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

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Urlaub im Saarland


Das im Südwesten der Bundesrepublik liegende Saarland grenzt an Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Frankreich. Saarland ist – bezogen auf Fläche und Einwohnerzahl – eines der kleinsten Bundesländer. Trotzdem lohnt es sich für Touristen, diese Region einmal näher zu betrachten.

Wanderer können das Saarland auf dem Saar-Hunsrück-Steig erkunden, der durch atemberaubende Natur führt und eine Länge von circa vierhundertzehn Kilometern aufweist. Durch die Aufteilung in mehrere Etappen können die Ausgangs- und Endpunkte der Wanderung durch das Saarland individuell geplant werden.

Geschichtlich interessierte Touristen, die ihren Urlaub im Saarland verbringen, kommen im Museum für dörfliche Alltagskultur in Gersheim-Rubenheim vermutlich auf ihre Kosten. Anhand zahlreicher Exponate können sich Urlauber darüber informieren, wie saarländische Familien im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert gelebt haben, und mit welchen teils einfachen Mitteln man früher die Arbeiten in einer Küche erledigen musste. Außerdem erhält der Museumsbesucher Einblick in die damalige Situation der Landwirtschaft im Saarland. Interessant ist, dass man bereits damals zu Konservierungen mithilfe von Natureis in der Lage war, wie einige Ausstellungsgegenstände zur bäuerlichen Eisherstellung belegen.

Touristen, die sich eher für alte Industrieanlagen und –denkmäler interessieren, sollten die Völklinger Hütte besuchen. Das inzwischen längst stillgelegte Eisenwerk in Völklingen besitzt den Titel Weltkulturerbe, der die Einzigartigkeit und Bedeutung des Industriedenkmals unterstreicht. Ausflugsgäste können in der Völklinger Hütte im Saarland wechselnde Ausstellungen erleben, Kulturveranstaltungen genießen, oder sich über den ehemaligen Hüttenbetrieb informieren bei einem Besuch der Sinteranlage oder der Handwerkergasse.

Auch kulinarisch orientierte Urlaubsgäste kommen im Saarland voll auf ihre Kosten. Die saarländische Küche ist raffiniert und deftig zugleich. Dabei reichen die Gerichte von der Saarländischen Bohnensuppe mit deftiger Speckeinlage bis hin zum Schwenkbraten aus mariniertem Nackensteak vom Schwein. Kartoffelklöße in zahlreichen Variationen gehören auch zur Saarlandküche.

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Urlaub im Weserbergland


Das Weserbergland ist eine beliebte Urlaubsregion in Deutschland, die sich entlang der Weser zwischen Porta Westfalica und Hannoversch Münden erstreckt. Die Mittelgebirgsregion an der Weser ist mit Höhen teilweise bis über fünfhundert Metern in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen zu finden.

Der zweiundfünfzigtausend Quadratmeter große Naturpark Solling Vogler liegt im Weserbergland. Naturliebhaber finden hier diverse Möglichkeiten zum Wandern, wobei Tagesausflüge, kleine Spaziergänge oder auch mehrtägige Touren in diesem weitläufigen Gebiet möglich sind. Der Wanderer wird durch landschaftlich einzigartige Ausblicke für die Strapazen des Fußmarsches belohnt. Aussichtstürme entlang der Wanderwege bieten einen Rundumblick über Wälder und Moorlandschaften. Besonders der über dreißig Meter hohe Hochsollingturm am Hochsolling-Rundweg begeistert viele Urlauber, die vom Turm aus ihre Urlaubsfotos mit Weitblick über das Weserbergland schießen.

Wer sich eher für Museen und Kultur in der Region rund um die Weser interessiert, kann im Welfenschloss und Museum in Hannoversch Münden fündig werden. Den Ausflügler erwarten dort archäologische Funde aus der Region und man kann sich dort über wirtschaftliche und geschichtliche Entwicklungen in der Weserregion informieren. Das Dornröschenschloss Sababurg ist ein weiteres Highlight für den historisch interessierten Besucher. Es liegt im Süden des Weserberglandes und wurde im fünftzehnten Jahrhundert als Jagdschloss errichtet. Umgeben wird die Sababurg vom Reinhardswald, zu dem auch ein Urwald mit knorrigen Baumgestalten gehört. Neben Dornröschen haben auch weitere Märchengestalten ihren Ursprung in der Region, die bereits die Brüder Grimm inspiriert hat. Dazu gehören der Rattenfänger von Hameln, der in Bodenwerder beheimatete Baron von Münchhausen und Aschenputtel, die mit der Burg Polle in Verbindung gebracht wird. Musicals und Freilichtaufführungen zu märchenhaften Themen im Weserbergland empfehlen sich für große und kleine Touristen, die in die Welt der Sagen und Märchen eintauchen möchten.

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Einjaehrige Gartenblumen fuer flexible Gartengestaltung


Die Aussaat von einjährigen Gartenblumen kann dafür sorgen, dass der Garten einen Hauch von Farbe verliehen bekommt. Abwechslung im Beet ist garantiert, denn einjährige Blumen sorgen für Farbtupfer und Formen, die nur in einem Jahr an Ort und Stelle im Garten existieren.

So gesehen sind die einjährigen Gartenblumen ein Element des Wechsels und der Veränderung im Garten. Staudenpflanzen dagegen sind eher für eine langfristige  Bepflanzung bestimmt und kommen alle Jahre wieder ins Blickfeld des Hobbygärtners. Natürlich kann man einjährige Gartenblumen und Stauden wunderbar miteinander kombinieren. Insbesondere sollten die einjährigen Gartenpflanzen so gewählt werden, dass sie farblich zu den Staudenpflanzen passen oder geschmackvolle Kontraste setzen. Der Garten wird dadurch harmonisch gestaltet und die Farbgebung im Garten ist perfekt.

Beliebte einjährige Pflanzen im Garten sind zum Beispiel Ringelblumen oder die Kapuzinerkresse. Bei der Kapuzinerkresse gibt es bereits Züchtungen, die gegenüber Schneckenbiss resistent sein sollen. Dadurch können auch Hobbygärtner, die in einem Gebiet mit vermehrtem Schneckenbefall leben, auf diese robusten einjährigen Gartenblumen zurückgreifen. Die Kapuzinerkresse breitet sich im Beet aus und erfreut den Hobbygärtner durch zahlreiche gelbe und orange Blüten. Im Verbund mit Stauden, die jedes Jahr wiederkehren, sind diese einjährigen Pflanzen ein echter Gewinn.

Wer gerne Blumen pflückt, um Blumen aus dem Garten als Schnittblumen zu nutzen, kann bei den einjährigen Gartenblumen sehr schnell interessante Exemplare für die Blumenvase finden. Cosmeen, Zinnien oder Ringelblumen bieten sich als Schnittblumen für die Vase an. Eine Option zu dem Schnitt der Blumen besteht darin, die Blumen als Insektenweide im Garten stehen zu lassen, was durchaus sinnvoll sein kann. In den meisten Fällen wird es zu einer Alternative kommen. Es werden ein paar Blumen für die Vase im Haus geschnitten und die restlichen Blumen verbleiben auf dem Beet und stehen der Natur und den nach Nahrung suchenden Tieren zur Verfügung.

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Bodendecker fuer den Garten


Es gibt viele Möglichkeiten, um Bodendecker sinnvoll im Garten zu platzieren. Bodendeckende Pflanzen schützen den Boden vor Austrocknung und sind deshalb eine wichtige Ergänzung zu hochwachsenden Blumen oder Sträuchern.

Auf Hanggrundstücken gepflanzt sorgen Bodendecker für einen wirksamen Schutz vor Erosion. Durch die Wurzeln wird die Erde zusammengehalten und die Blätter der Pflanzen verhindern, dass bei starkem Wind die Erde weggeweht wird. Immergrüne bodendeckende Pflanzen können darüber hinaus auch den Aufwand für die Gartenpflege verringern. Sie verdrängen Unkraut und sind nicht zuletzt dadurch bei Gartenbesitzern beliebt.

Unter Gehölzen angesiedelt begrünen die Bodendecker vorher kahle Flächen. Die meisten Bodendecker sind sehr robust und benötigen keine spezielle Pflege, wenn sie erst einmal an Ort und Stelle eingepflanzt wurden. Wer die Abwechslung liebt, kann verschiedene Bodendeckerstauden miteinander kombinieren. Dabei sollte man aber beachten, dass nicht zuviele Pflanzen durcheinander gepflanzt werden. Eine großflächige Anordnung der unterschiedlichen Bodendeckersorten macht Sinn, damit die Pflanzung harmonisch wirkt und ein stimmiger Gesamteindruck entsteht.

Bei der Auswahl der bodendeckenden Pflanzen für den Garten sollte beachtet werden, ob die Pflanzen in der Sonne, im Schatten oder im Halbschatten stehen sollen. Für die Pflanzung unter Gehölzen eigenen sich beispielsweise Schlangenknöterich oder Funkien, die auch mit halbschattigen Standorten gut zurecht kommen. Für größere Flächen oder Einfassungen kommen Teppichmispel und Heckenkirsche infrage, die schnell wachsen und auch pralle Sonneneinstrahlung vertragen. Bei einem Garten mit sandigem und mageren Boden bieten sich unterschiedliche Arten der Storchschnabelgewächse an, die einen sonnigen bis halbschattigen Standort bevorzugen und durch ihre bunten Blüten Farbe in den Garten bringen. Als Alternative zu den mehrjährigen Stauden, die den Boden langfristig bedecken, gibt es auch einjährige Bodendecker. Dies können zum Beispiel rankende Kapuzinerkresse oder Portulakröschen sein.

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Urlaub im Teutoburger Wald


Der Teutoburger Wald ist als Urlaubsregion beliebt und erstreckt sich als Mittelgebirge über Teile von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Besonders Touristen, die sich für Wanderungen interessieren, finden im Teutoburger Wald ein Revier, das die Ausübung ihres Hobbys fördert. Auf traditionsreichen Strecken, wie dem Hermannsweg oder dem Eggeweg, können trittsichere Ausflügler den Teutoburger Wald auf „Schusters Rappen“ erkunden.

Natürlich gibt es auch außerhalb der interessanten Wanderrouten viel zu entdecken im Teutoburger Wald. Für Urlaubsgäste mit Interesse an Tieren bietet sich die Adlerwarte Berlebeck als Ausflugsziel an. Ausflügler, die sich für Ornithologie interessieren, können dort verschiedene Greifvogelarten bei Vorführungen im Freiflug erleben. Des weiteren ist der Teutoburger Wald bekannt für seine historischen Burgen und Schlösser. Diese sind in der Region zahlreich vertreten und sind Anziehungspunkt für Urlauber und Ausflugsgäste. Da auch Burgen und Schlösser Kosten verursachen, wenn sie erhalten werden sollen, ist Einfallsreichtum erforderlich. Auf der Burg Ravensberg bei Borgholzhausen beispielsweise werden neben den üblichen Führungen auch Unterrichtsprogramme, Kindergeburtstagsfeiern, Mittelalterveranstaltungen und Firmenevents angeboten. Touristen, die sich für barocke Gärten interessieren, sollten sich das Schloss Schieder anschauen, das von einem mehrere Jahrhunderte alten Garten umgeben ist.

Die legendenumwobenen Externsteine bei Horn – Bad Meinberg befinden sich ebenfalls im Teutoburger Wald. Dabei handelt es sich um eine teils natürliche – teils von Menschen bearbeitete Felsformation, die sich bis zu einer Höhe von vierzig Metern erhebt. Die Externsteine werden von einem mittelalterlichen Relief geschmückt und verfügen über eine Grottenanlage. Urlauber erreichen die Aussichtsplattform auf den Externsteinen über eine mehr als hundert Jahre alte Treppenanlage und haben einen phantastischen Ausblick auf das umliegende Naturschutzgebiet, welches das Naturdenkmal umgibt.

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Urlaub auf Amrum


Die Urlaubsinsel Amrum liegt in der Nordsee und gehört zu den Nordfriesischen Inseln. Urlauber begeistern sich zu jeder Jahreszeit für die großartige Dünenlandschaft und den breiten Sandstrand.

Zu Beginn des Urlaub steht die Anreise bevor, die mit dem Schiff von Dagebüll oder Schlütsiel aus erfolgt. Alternativ ist eine Anfahrt über Nordstrand oder Sylt möglich. Die westlich von Föhr und südlich von Sylt gelegene Nordseeinsel ist bereits seit der Jungsteinzeit besiedelt und bietet Urlaubern ein angenehmes Reizklima.

Urlaubsgäste, die ihren Inselurlaub aktiv gestalten möchten, können die umliegenden Seehundbänke mit einem Ausflugsschiff erkunden. Dabei ergeben sich oft gute Gelegenheiten für einzigartige Fotos, die auch noch Jahre später an den Aufenthalt auf Amrum erinnern. Ebenso kommen Besuche auf den Nachbarinseln oder den kleinen Halligen infrage. Dabei ist es möglich, im Rahmen einer geführten Wattwanderung zu Fuß von der Insel Amrum zur Insel Föhr zu wandern. Längere Exkursionen ins Watt ohne ortskundige Führung sind nicht zu empfehlen, weil bei Wetterumschwüngen und aufsteigendem Nebel die Situation für Urlauber schwer einzuschätzen ist. Insbesondere wenn die Flut kommt und das Wasser aufgrund von Prielen und Sandbänken sich  ungleichmäßig verteilt, kann der unerfahrene Wattwanderer in Bedrängnis geraten und unliebsame Erfahrungen mit dem auflaufenden Nordseewasser machen. Aber so weit muss es nicht kommen.

Das Innere der circa zwanzig Quadratkilometer großen Nordseeinsel kann bei einer Tour mit dem Fahrrad erkundet werden, wobei es nicht unbedingt erforderlich ist, den eigenen Drahtesel mit auf die Insel zu nehmen, weil es auf Amrum mehrere Verleihstationen gibt. Beliebte Ausflugsziele auf Amrum sind der circa sechzig Meter hohe Leuchtturm, der auch ein gutes Fotomotiv abgibt, und die historische Windmühle in Nebel.

In kulinarischer Hinsicht hat Amrum einiges zu bieten. Krabben, Salzwiesenlamm oder Miesmuscheln sind nur einige Highlights, die der von der frischen Nordseeluft hungrig gewordene Urlaubsgast probieren sollte.

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Urlaub am Bodensee


Der Urlaub am Bodensee hat etwas Maritimes an sich und hat auch Urlaubern mit dem Wunsch nach Gebirge etwas zu bieten. Internationales Flair kommt ins Spiel durch die Tatsache, dass die drei Länder Deutschland, Österreich und Schweiz an den Bodensee angrenzen.

Im Grunde genommen handelt es sich beim Bodensee um zwei Seen: Den großflächigen Obersee und den wesentlich kleineren Untersee, die durch einen Fluss verbunden werden.

Bei Urlaubern ist die Insel Mainau im Bodensee ein beliebtes Urlaubsziel, das besonders durch seine Pflanzenpracht begeistert. Feriengäste können auf Mainau das Arboretum mit vielen, teils schon sehr alten, Bäumen bewundern und die Ruhe dort auf sich einwirken lassen. Das Palmenhaus beherbergt mehr als zwanzig Palmenarten und ist auch Kulisse für kulturelle Veranstaltungen.

Als weitere Sehenswürdigkeit in der Bodenseeregion bietet sich dem naturinteressierten Besucher der Rheinfall Schaffhausen an. Der tosende Rheinfall zieht die Feriengäste in seinen Bann und ist beliebtes Fotomotiv, was nicht verwunderlich ist, denn es handelt sich bei diesem Naturschauspiel um den größten Wasserfall in Europa.

Historisch interessierte Feriengäste begeistern sich für die Pfahlbauten am Bodensee. Die Gebäude aus der Steinzeit und Bronzezeit können als Rekonstruktion im Pfahlbaumuseum Unterruhlingen besichtigt werden. Museumsbesucher erhalten einen Einblick in das Leben in der Steinzeit und in der Bronzezeit am Bodensee.

Wer die Bodenseeregion lieber von oben betrachten möchte, kann einen Zeppelinrundflug buchen. Die Fahrt mit dem Luftschiff ist für verschiedene Routen und mit unterschiedlicher Länge denkbar.

In kulinarischer Hinsicht präsentiert sich die Region rund um den Bodensee als hochwertiges Weinanbaugebiet. Zu den Spezialitäten, die hungrige Urlauber besonders schätzen, zählen die fangfrischen Fischgerichte aus dem Bodensee, die in den Restaurants vor Ort angeboten werden. Dabei beheimatet der Bodensee mehr als vierzig Fischarten, was das Gewässer auch für Angler interessant macht.

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Lueneburger Heide als Urlaubsziel


Die Lüneburger Heide ist eine Region in Norddeutschland, die Touristen aus allen Teilen Deutschlands magisch anzieht. Das Gebiet, welches man zur Heide um Lüneburg zählt, umfasst fast siebentausend Quadratkilometer. Als Einzugsgebiet für diese Erholungsgebiet kommen auch die Städte Hamburg, Bremen und Hannover infrage, in dem sich auch viele Tagesausflügler wohl fühlen.

Urlauber schätzen besonders den Naturpark Lüneburger Heide und nutzen das Gebiet für den Urlaub mit vielfältigen Wandermöglichkeiten. Geografisch gesehen erstreckt sich die Lüneburger Heide zwischen den Städten Hannover, Bremen und Hamburg. Dies bedeutet aber nicht, dass nur Menschen aus den genannten Großstädten in diese Urlaubsregion strömen. Urlauber genießen die Heideblüte besonders in den Monaten August und September und können zu dieser Zeit auch zahlreiche Fotomotive der Heidelandschaft bildlich einfangen. Zahlreiche Ausflugsziele bieten sich an, zum Beispiel der Wilseder Berg, von dessen Gipfel aus man einen hervorragenden Ausblick über die Heidelandschaft hat.

Für den Erhalt dieser Kulturlandschaft sind die Heidschnucken sehr wichtig. Sie fressen die Pflanzen rund um die Heide ab und ermöglichen den Heidepflanzen ein optimales Wachstum. Dadurch kann sich das Heidekraut optimal entwickeln und jedes Jahr aufs neue zur Blüte kommen. Zu den weiteren typischen Pflanzen, die dem Urlaubsgast in der Lüneburger Heide begegnen, gehört die Besenheide und die Glockenheide. Außerdem ist der Wachholder noch häufig anzutreffen, ebenso gibt es manche Birken in der Heidelandschaft. Zahlreiche Wege für Wanderer und Radfahrer laden zu Erkundungen ein.

Als typische Mitbringsel aus der Lüneburger Heide bieten sich dem Urlauber zum Beispiel das Fleisch von Heidschnucken oder der sehr schmäckliche Heidehonig an. Weitere kulinarische Höhepunkte in der Lüneburger Heide sind die Buchweizentorte oder die Heidekartoffeln. Außerdem wachsen auf den Böden rund um Lüneburg die Spargelpflanzen, welche in der entsprechenden Jahreszeit für abwechslungsreiche Spargelgerichte sorgen.

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Urlaubsinsel Helgoland


Die Urlaubsinsel Helgoland ist Deutschlands einzige Hochseeinsel. Das bei Touristen sehr beliebte Eiland liegt in der Nordsee in circa siebzig Kilometern Entfernung vom Festland.

Die Anreise nach Helgoland findet mit dem Schiff statt. Bereits die Schiffsreise zur beliebten Urlaubsinsel weit draußen in der Nordsee ist entspannend. Urlauber, die ein paar Tage auf Helgoland verbringen möchten, sehnen den Landgang auf Helgoland herbei. Rein verwaltungstechnisch gesehen gehört die Insel Helgoland zum Kreis Pinneberg. So gesehen liegt Helgoland zwar etwas abgeschieden in den Weiten der Nordsee, untersteht aber den bekannten Verwaltungsbehörden des Festlandes. Das zu Schleswig-Holstein gehörende Eiland verfügt über ungefähr eintausendfünfhundert Einwohner. Diese Einwohnerzahl der Insel steht ein Besuchervolumen entgegen, das beeindruckend ist. Denn im Jahr besuchen ungefähr dreihunderttausend Besucher die Hochseeinsel. Während den vielen Tagesausflüglern nur ein paar Stunden Zeit bleiben, um sich auf der Insel Helgoland umzusehen und Erkundungen anzustellen, bleiben einige Feriengäste für mehrere Tage oder auch für Wochen auf der Hochseeinsel in der Nordsee. Die Insel in der Nordsee hat ihren Gästen verschiedenste Attraktionen zu bieten. Einfache Unterkünfte und komfortable Möglichkeiten für einen Urlaub auf Helgoland stehen zur Verfügung. Ein Inselrundgang bietet Möglichkeiten, um das Eiland bequem zu Fuß zu erkunden. Dabei steht sogar ein Fahrstuhl zur Verfügung, der Touristen das Steigen von Treppen auf der Hochseeinsel erspart.

Helgoland steht nicht nur für Tourismus, sondern auch für Naturschutz – Helgoland steht für brütende Seevögel und für Patenschaften für Kegelrobben.

Kulinarisch hat die Insel in der Nordsee den Urlaubern einiges zu bieten. Als Delikatesse auf Helgoland gilt zum Beispiel der fangfrische Hummer, der die Feriengäste kulinarisch begeistert. Wer einmal auf Helgoland war, wird das Interesse an dieser interessanten Insel in der Nordsee nicht verlieren.

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Buchrezension Handgriffe im Obstgarten


Das Gartenbuch Handgriffe im Obstgarten von Heiner Schmid ist unter der ISBN 3 8001 5510 9 im Ulmer Verlag Stuttgart erschienen. In dem Sachbuch für Hobbygärtner geht es um zu leistende Handgriffe im Zusammenhang mit dem hobbymäßigen Obstanbau, die anhand von Beschreibungen und bildlichen Darstellungen näher beleuchtet werden.

Auch der nicht so routinierte Hobbygärtner soll mit Hilfe dieses Buches in die Lage versetzt werden, Handgriffe rund um den Obstanbau sicher durchzuführen. Anhand zahlreicher Fotografien veranschaulicht der Autor, wie bei unterschiedlichsten Arbeiten im Garten geschickter Weise vorzugehen ist. Dabei lernt der interessierte Leser, wie man Frostrissen in der Obstbaumrinde vorbeugen kann oder wie diese zu behandeln sind. Des Weiteren geht es um Fruchtausdünnung und Veredlung. Auch die Schnittmaßnahmen bei Beerenobst wie Himbeeren und Brombeeren werden thematisiert. Das Errichten von Drahtgerüsten ist ein weiterer Aspekt, dem sich der Autor zuwendet, um der Standfestigkeit  verschiedener Obstsorten zu genügen. Der Leser erfährt dabei, wie Eckpfähle zu verankern sind und wie man unfallsicher Holzpfähle in den Gartenboden einschlägt. Dann wird der Leser mit verschiedenen Möglichkeiten der sogenannten Kronenerziehung vertraut gemacht. Aufgrund dessen können die Bäume laut Autor auch schon in jungen Jahren erfolgreich Früchte tragen. Die Fruchtholzverjüngung und das Auslichten älterer Baumkronen werden ebenfalls aufgezeigt. Dadurch werden sowohl Gartenbesitzer mit Jungbäumen, als auch Hobbygärtner mit Altbeständen in die Lage versetzt, sich konstruktiv mit ihren Obstbeständen auseinanderzusetzen. Maßnahmen zur Versorgung des Bodens mit lebensnotwendigen Stoffen werden ebenfalls behandelt. Der am Obstgartenbau interessierte Leser wird über die Grundlagen der organischen Düngung informiert. Ein weiteres Thema, das in dem Buch über Handgriffe im Obstgarten behandelt wird, ist die Schädlingsabwehr. Der Leser erfährt hier, welche Maßnahmen zielführend sind, wenn der Obstgarten vor Schädlingen und Krankheiten geschützt werden soll.

In dem Sachbuch über Handgriffe im Obstgarten haben mir besonders die Tipps zur Vermeidung winterlicher Schäden gefallen, weil es wünschenswert ist, dass Obstbäume über Jahre hinweg ohne diese vermeidbaren Beeinträchtigungen fortbestehen.

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Buchrezension Tischlerarbeiten im Altbau


Das Buch Tischlerarbeiten im Altbau von Ulrich Müller und Helmut Dittrich ist unter der ISBN 3 421 02549 5 bei der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart erschienen. Das Schriftstück beschäftigt sich mit Modernisierung und Instandsetzung in alten Bauten.

Der Leser lernt in dem Buch den richtigen Umgang mit Holzschutzmittel kennen und wird mit Schädlingen wie dem Hausbock oder dem Holzwurm bekannt gemacht, die nicht nur an Möbeln, sondern unter bestimmten Voraussetzungen auch am Dachgebälk schwere Schäden anrichten können. Holzschutz und Feuerschutz sind Maßnahmen, die in dem Buch über die Tischlerarbeiten im Altbau beschrieben werden. Sowohl der handwerklich interessierte Laie als auch der Fachmann erhalten wichtige Anregungen zu handwerklichen Arbeiten mit Holz in älteren Häusern. Im Verlauf des Buches werden die Vorteile einer Holzdecke dargelegt, wenn ein Raum mit Hilfe einer Dekor- und Akustikdecke aufgewertet werden soll. Des Weiteren sind Holzarbeiten im Bereich des Fußbodens ein Thema, dem sich die Autoren widmen. Es wird beschrieben, wie Wohnungstrenndecken fachgerecht abgedichtet werden, so dass lauter Trittschall und unnötiger Wärmedurchgang weitestgehend unterbleiben. Dabei lernt der handwerklich interessierte Leser verschiedene Möglichkeiten des Trockenunterbodenaufbaus kennen. Dann gehen die Autoren den Möglichkeiten zur Instandhaltung und Sanierung von Türen im Eingangsbereich und von Innentüren nach, wobei insbesondere auf die Probleme der Türen bezüglich der Wärmedämmung eingegangen wird. Fenster – sowie Lösungen, die den Erfordernissen von Wärmeschutz und Schallschutz entsprechen, sind ein weiteres Thema, das in diesem Buch veranschaulicht wird. Im Rahmen von Innenausbauarbeiten wird dann der Blick auf den Kunststoff gelenkt, der auch bei Altbausanierungen seinen Platz hat. Der Leser erfährt dabei, wie Kunststoff im Rahmen des Dachausbaus und im Bereich von Wand und Fassade zum Einsatz kommt. Maßnahmen zum Holzschutz bei Außenverkleidungen werden ebenfalls thematisiert.

An dem Buch über Tischlerarbeiten im Altbau haben mir die Hinweise zu den Tischlerarbeiten im Bereich des Fußbodens besonders gut gefallen, weil Trittschalldämmung zur Wohnqualität beiträgt.

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Buchrezension Pflastern mit Betonsteinen


Das Sachbuch Pflastern mit Betonsteinen von Clemens Esser ist unter der ISBN 3 8001 4193 0 im Eugen Ulmer Verlag erschienen. In dem Buch über den Baustoff Beton zeigt der Autor Möglichkeiten auf, wie der Beton in der Garten- und Landschaftsplanung sinnvoll eingesetzt werden kann.

Wenn einige Leute das Wort Beton hören, dann denken sie an trostlose, graue und zugepflasterte Ödflächen. Dass man Beton aber auch ästhetisch ins großflächige Landschaftsbild oder den Garten integrieren kann, zeigt der Autor in seinem Buch auf. Zum besseren Verständnis erklärt der Autor den Unterschied zwischen formeller und informeller Gestaltung. Der Leser erfährt anhand von bebilderten Beispielen, wie sich mit verschiedenen Farben, Formen und Materialien bestimmte Bereiche des Gartens ausdrucksstark gestalten lassen. Dabei werden auch die Besonderheiten des barrierefreien Bauens berücksichtigt, was vor allem für Menschen mit einer Bewegungsbeeinträchtigung oder für ältere Menschen interessant sein könnte. Im zweiten Teil des Buches erklärt der Autor Schritt für Schritt die Technik des Pflasterns. Dabei gibt er dem Leser praktische Tipps, die es auch einem handwerklich interessierten Laien ermöglichen sollen, Pflastersteine gekonnt zu verlegen. Der Autor zeigt auf, was bei der Flächenbefestigung und zur Sicherung des Wasserabflusses zu beachten ist und klärt auch über Besonderheiten bei Bogenverlegung und Kreisverlegung auf. Im dritten Kapitel geht es um Detailwissen zu den einzelnen Baustoffen und deren Oberflächen, damit die Baustoffe den jeweiligen Anforderungen entsprechend eingesetzt werden können. Dem Leser wird aufgezeigt, welche Hilfsmittel, Maschinen und Geräte bei der traditionellen Durchführung der Pflasterarbeiten benötigt werden und welche Möglichkeiten es für die Reinigung von Betonsteinen gibt.

In dem Sachbuch über das Pflastern mit Betonsteinen haben mir besonders die Gestaltungsvorschläge für Gartenwege gefallen, weil ein Garten durch ansprechend gepflasterte Bereiche nicht nur optisch aufgewertet wird, sondern auch bei Regenwetter trockenen Fußes genutzt werden kann.

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Buchrezension Das grosse Caravan-Handbuch


Das Sachbuch Das große Caravan-Handbuch von Hans F. Schwarz, Claus-Detlev Bues und Siegfried Semper ist unter der ISBN 3 613 02444 6 im Motorbuch Verlag Stuttgart erschienen. In dem Buch beschäftigen sich die Autoren mit Technik, Do-it-yourself und Fahrspaß rund um den Wohnwagen.

Dem Leser wird das Reisen mit dem Caravan als umweltgerechte Mobilität nahegebracht. In einem Abschnitt zur Vorgeschichte der Caravans legen die Autoren dar, dass das Reisen mit dem Wagen eine lange Tradition hat. Sie verweisen dabei auf die Zeit Marco Polos und schlagen dann einen Bogen ins zwanzigste Jahrhundert. Auf dieser Zeitreise mausert sich die unscheinbare Laube auf Rädern nach und nach zum Hightech-Caravan. Anhand von Grundrissen und Fotos kann der Caravan-Interessent ermessen, welcher Typ Wohnwagen für ihn und seine favorisierten Ausflugsziele in Frage kommt. Im Rahmen der Kaufberatung wird auch auf finanzielle Gestaltungsmöglichkeiten auf dem Weg zum Wunschfahrzeug hingewiesen. Ein weiterer Teil des Buches widmet sich den Serienfahrzeugen und deren Umbau zu einem individuellen Caravan. Um eine optimale Werterhaltung des Caravans zu gewährleisten, werden dem Leser Tipps zur Durchführung erforderlicher Reparaturen mit auf den Weg gegeben. Der Camping-Fan lernt beispielsweise, wie Gummi-Hohldichtungen zu erneuern und Bänder an Hängeschränken nachzurüsten sind. Hinweise zur Technik und auch zu Solaranlagen für den Wohnwagen befinden sich ebenfalls in diesem Sachbuch. Die Autoren beschäftigen sich mit Reiseplanung, insbesondere rückt sicheres Reisen in den Blickpunkt. Verschiedene Aspekte rund ums Camping werden beleuchtet, wobei auch mitreisende Kinder und Haustiere eingeschlossen sind. Wintercamping und die Besonderheiten beim Campen in der kalten Jahreszeit sind ein weiteres Thema, bevor die Autoren sich mit den Caravans im Straßenverkehrsrecht befassen.

An dem Buch über Caravans haben mir besonders die Tipps zu Umbauten und Werterhalt von Serienfahrzeugen gefallen.

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Saunieren – Wellness für Körper und Seele


Der Gang in die Sauna hat eine lange Tradition. Bereits um vierhundert vor Christus wird von Herodot über traditionelle Dampfbäder berichtet.

Und auch in unserer Zeit ist die Begeisterung für das Saunieren ungebrochen, wobei man heute sicher besser die Temperatur regulieren kann, als dies in grauer Vorzeit der Fall war. Wellness-Fans, die chronische Krankheiten haben oder unter sonstigen gesundheitlichen Einschränkungen leiden, sollten vor dem ersten Saunagang vorsichtshalber ihren Hausarzt oder einen geeigneten Facharzt aufsuchen.

Eine besonders kreislaufschonende Variante der Sauna ist das Sanarium, welches auch unter dem Begriff Bio-Sauna manchem Saunagänger bekannt ist. Dieses feuchtwarme Baden im Sanarium findet bei eher gemäßigten Temperaturen von bis zu 60 Grad Celsius statt. Der Stoffwechsel wird angeregt und die Muskeldurchblutung verbessert sich.

Auf höhere Temperaturen setzt die klassische finnische Sauna, bei der die Luft auf Temperaturen bis zu 100 Grad Celsius aufgeheizt wird. Damit der Saunagast diese hohen Temperaturen aushalten kann, ist es wichtig, dass die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch ist. Klassische Dampfbäder hingegen sind bekannt für eine hohe Luftfeuchtigkeit und eher moderate Temperaturen um die 50 Grad Celsius. Vor dem Gang in die Sauna ist es empfehlenswert, den Körper abzuduschen, damit eventuell vorhandene Bakterien und Schweiß entfernt werden. Bei fieberhaften Erkrankungen, wie zum Beispiel einem grippalen Infekt, sollte auf den Saunagang lieber verzichtet werden, um den vom Fieber belasteten Körper zu schonen.

Den Saunazusätzen werden verschiedene Wirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden zugeschrieben. Wenn dem Wasser für einen Saunaaufguss eine aromatische Beimischung zugefügt wird, breitet sich der Duft in der Sauna aus und wird über die Nase aufgenommen. Es gibt Saunadüfte, die eine entspannende, belebende, oder sogar antidepressive Wirkung haben sollen. Dem Tannenduft wird eine belebende Wirkung nachgesagt, während der Duft der Minze kühlend und entspannend wirken soll. Ob und in welcher Weise die Düfte wirken, sollte jeder Mensch für sich selbst austesten – die Vielzahl der Düfte und Aromen ist beeindruckend.

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Urlaub in Friedrichskoog-Spitze


Urlaub in Friedrichskoog-Spitze, Dithmarschen, wird von vielen Urlaubern gleichgesetzt mit Urlaub an der Nordsee.

Dabei sind beim Badeurlaub die Grasstrände eine besondere Attraktion, die an vielen Stellen der Nordseeküste zum Verweilen einlädt. Aber auch wenn es einmal etwas kälter ist und die Urlauber keine Lust zum Baden haben, verleitet der Deich mit seinem saftig grünen Bewuchs zum Spaziergang an der frischen Nordseeluft. Den Deich teilen sich die Urlauber dann mit den Schafen, die aktiv für den Küstenschutz eingesetzt werden. In der Regel halten die Schafe Abstand von den Fußgängern, die „ihren“ Deich betreten – trotzdem sollten Hunde angeleint werden. Durch die Hufe der Schafe wird der Deich festgetrampelt und als natürlicher Rasenmäher halten die Paarhufer das Gras kurz.

Damit jedem Urlauber etwas geboten wird, sind einzelne Strandabschnitte verschiedenen Interessensgebieten zugeordnet. Egal, ob man nun den Drachen am Strand fliegen lassen möchte, Familienurlaub mit Strandsandkasten sucht, oder Urlaub mit Hund macht – der Urlaubsgast hat die Qual der Wahl. Strandkörbe mit Blick auf die Nordsee laden zum Verweilen ein.

Wenn dann die Flut vorüber ist und Ebbe herrscht im Wattenmeer, dann erleben Urlauber die Nordsee bei einer Wattwanderung von einer ganz neuen Seite. Dabei sind Wattwanderer, die sich einer geführten Tour anschließen, auf der sicheren Seite. Sie erfahren während des Spaziergangs im Watt, welche Tierarten und Pflanzen dort heimisch sind. Insbesondere kennen sich die Wattführer mit den Prielen aus, die für ortsunkundige Wattwanderer gefährlich werden könnten. Bei Einsetzen der Flut laufen die Priele voll mit Wasser und können unvorsichtige Wattwanderer vom sicheren Festland trennen.

Als Alternative zur Wattwanderung bietet sich ein Spaziergang auf dem Trischendamm an, der sich über eine Länge von zweitausendzweihundert Metern ins Wattenmeer erstreckt. Schautafeln auf dem Trischendamm informieren über die umliegende Flora und Fauna. Zu jeder Jahreszeit hat diese Region in Dithmarschen Naturliebhabern und Ruhesuchenden etwas zu bieten.

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Einjaehrige Blumen – Abwechslung im Garten


Eine abwechslungsreiche Gestaltung des Gartens ist möglich, wenn mittels einjähriger Blumen jedes Jahr neue Blühpflanzen im Blumengarten vorhanden sind.

Während Stauden für Kontinuität im Erscheinungsbild des Gartens sorgen, stehen einjährige Pflanzen für Variation und Dynamik. Wichtig ist, dass die Einjahrespflanzen nicht wahllos zwischen den Stauden platziert werden. Wuchshöhe, Farbe und Kompaktheit der bereits vorhandenen Stauden sollten bei der Auswahl der einjährigen Beetergänzungen im Auge behalten werden, damit der Anblick harmonisch wirkt. Ebenso ist die Blütezeit ein wichtiges Kriterium, nach dem sich die Platzierung der einjährigen Blumen richtet. Hobbygärtner, die ihre Pflanzen schon auf der Fensterbank vorziehen, sind der Natur um einige Wochen voraus. Doch sollte man nicht den Fehler machen, und die Jungpflanzen zu früh in den Garten setzen. Es muss gewährleistet sein, dass die Temperaturen nicht unter den Nullpunkt absacken, auch nicht nachts, damit der Frost die Pflänzchen nicht vernichtet. Wer seine Einjahrespflanzen geschickt im Garten verteilt, hat zu (fast) jeder Jahreszeit einen bunten Blickfang im Garten, der von Jahr zu Jahr variiert werden kann.

Zu den beliebten einjährigen Blumen gehören beispielsweise Cosmea, Kornblume, Löwenmäulchen oder Zinnie. Hobbygärtner, die höherblühende einjährige Blumen anpflanzen wollen, haben ebenfalls viel Auswahl. Beispielsweise eignet sich die Sonnenblume – egal ob als einblütige oder als verzweigte Variante – gut als Solitärpflanze oder als Hintergrundbepflanzung. Einjähriger Rittersporn sorgt für blaue Farbelemente. Auch unter den Schling- und Kletterpflanzen gibt es Sorten, die einjährig sind, so zum Beispiel Wicken, rankende Kapuzinerkresse oder Glockenrebe, die als Sichtschutz oder zur farbenfrohen Fassaden- oder Zaunberankung dienen können.

Als Alternative zu den einzelnen Pflanzen kann der Hobbygärtner auch auf einjährige Pflanzenmischungen zurückgreifen, die z. B. als Blühstreifen in den Garten eingebracht werden.

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Wikinger


Um die Wikinger ranken sich viele Mutmaßungen und Erzählungen, die im Laufe der Jahre nicht an Faszination verloren haben. Dabei ist klar, dass es sich bei den Wikingern um talentierte Seefahrer und furchtlose Räuber gehandelt hat.

Seit dem späten achten bis ins elfte Jahrhundert hinein gab es Wikinger, die aber kein eigener Volksstamm waren, sondern aus verschiedenen skandinavischen Regionen kamen. Dabei traten die Wikinger nicht nur als Seeräuber auf, sondern auch als Siedler oder als Kaufleute. Ein wichtiges Zentrum der Wikinger war Haithabu am Haddebyer Noor. Die an der Schlei gelegene Siedlung wurde durch einen hohen Wall geschützt. Sie umfasste zeitweise mehr als eintausend Einwohner und war ein wichtiger Handelsplatz in der Wikingerzeit. Die Häuser der Wikinger waren vermutlich aus Holz gebaut und besaßen Dächer aus Reet. Als Nahrung dienten neben Fisch aus dem Meer auch das Fleisch von Rindern oder Schafen, wenn es sich um etwas wohlhabendere Wikinger handelte. Um das Essen zu würzen, wurde Salz durch das Sieden des Meerwassers gewonnen. Als Gemüse dienten Bohnen, Erbsen oder Zwiebeln. Damit auch im Winter genügend Vorräte vorhanden waren, mussten Lebensmittel eingepökelt oder geräuchert werden, damit sie länger hielten. Aus der Milch der Herdentiere wurde Butter oder Käse hergestellt. Als Getränke dienten, neben Wasser oder Milch, Dünnbier, Met oder Obstwein.

Die Wikinger waren begabte Kunsthandwerker. Sie fertigten Schmuck und Gebrauchsgegenstände, die sie mit filigranen Ornamenten verzierten. Bernstein wurde zur Schmuckherstellung, als Brennmaterial oder als kostbares Tauschobjekt verwendet. Auch die Metallverarbeitung war bei den Wikingern bereits bekannt. Darüber hinaus konnten die Nordmänner wendige und schnelle Boote bauen, mit denen sie – je nach Bootstyp – Lasten transportierten oder auf Beutefahrt gingen. Vermutlich haben sie damit bereits fünfhundert Jahre vor Kolumbus den amerikanischen Kontinent besucht, was sie zu weitgereisten Entdeckern und Pionieren macht.

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MINT-Berufe


Unter dem Begriff MINT-Berufe werden Berufe zusammengefasst, die den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik zugeordnet werden können.

Der Fachkräftemangel innerhalb dieser Berufe kann für Schulabgängerinnen und für Schulabgänger eine Chance sein, um in einem dieser Berufe unterzukommen und langfristig einen möglichst krisensicheren und einträglichen Arbeitsplatz zu ergattern. Obwohl sich immer noch viele junge Frauen bei der Berufswahl auf einige wenige traditionelle Frauenberufe konzentrieren, zeichnet sich ein Wandel ab. Inzwischen ist es keine Seltenheit mehr, dass auch Frauen Fuß fassen in Branchen wie Maschinenbau, Informationstechnologie oder Medizintechnik.

MINT-Berufe gibt es auf unterschiedlichen Qualifikationsebenen, wie man am Beispiel der Elektronik und Elektrotechnik leicht nachvollziehen kann. Beispielsweise werden grundständige Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten angeboten, in denen Abschlüsse in Elektrotechnik möglich sind mit Bachelor, Diplom oder Master. Ebenso ist ein weiterführendes Studium in diesem Fach möglich, wenn die Zugangsvoraussetzungen gegeben sind und das Interesse an diesem Fach vertieft vorhanden ist oder wenn es sich in einigen Fällen auch um Quereinsteiger handelt. Wer nicht studieren möchte, kann sich auf einen Ausbildungsplatz als Elektroniker/in oder Elektroanlagenmonteur/ in bewerben. Fachkräftemangel wird hier zur Chance für Ausbildungsplatzsuchende, denn immer mehr Firmen begreifen, dass sie dem Mangel an Fachkräften am besten begegnen können, indem sie in den gewünschten Berufen grundständig ausbilden. Dabei muss der Abschluss des Ausbildungsberufes nicht die einzige Qualifikation bleiben, vielmehr ist der Berufsabschluss die Eintrittskarte ins Berufsleben und die Grundlage für weitere berufliche Qualifikationen. Weiterbildungsberufe wie Meister/in oder Techniker/in sind weitere Bausteine in vielen Werdegängen von Absolventinnen oder Absolventen eines MINT-Ausbildungsberufes. Außerdem entscheiden sich einige Hochschulzugangsberechtigte mit erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung für ein anschließendes Studium in einem MINT-Beruf. Dies hat den Vorteil, dass Teile des Unterrichtsstoffes bereits bekannt sind und dass durch die vorangegangene Berufsausbildung etwas Praxiserfahrung vorhanden ist. Zudem bietet die Berufsausbildung eine Chance auf Arbeit im erlernten Beruf während der Semesterferien.

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Individuell gaertnern im japanischen Garten


Ein japanischer Garten hat auch hierzulande zunehmend Fans, denn dieser Gartenstil ist nicht alltäglich und verleiht dem Garten eine individuelle Note.

Als Gestaltungsmerkmale im japanischen Garten fallen bestimmte Pflanzen auf, die in vielen dieser Gärten zu finden sind. Hierzu gehören beispielsweise Kiefern, die mit ihrem eigenwilligen Wuchs gut zu diesem Gartentyp passen. Außerdem sind in manchen japanisch gestalteten Gärten Bonsaipflanzen zu finden, die trotz ihrer geringen Abmessungen einen originellen Blickfang bilden. Farbtupfer im japanischen Garten liefern Rhododendren und Azaleen. Formschnittgehölze unterstreichen die Individualität. Als Kübelpflanzen kommen noch Kamelien in Frage, die nicht im Freien, sondern an einem vor Frost geschützten Ort im Haus oder Gewächshaus überwintern sollten. Immergrüner Bambus mit seinen leise raschelnden Blättern und Klangspiele sorgen für eine dezente Geräuschkulisse.

Wasser ist ein wichtiges Element zur Gestaltung des japanischen Gartens. Gartenbesitzer integrieren das Wasser in Form von Teichen, Bachläufen oder kleinen Wasserfällen auf ihrem Grundstück. Dabei kann das Wasser ruhig sein und zum Verweilen und zum Nachdenken einladen, zum Beispiel als stiller Gartenteich, an dem eine Sitzgruppe aufgestellt wird. Oder das Wasser kann munter vor sich hin plätschern und auch Fische beheimaten, die ebenfalls Teil des japanischen Gartenkonzepts sein können. Besonders beliebt ist der Koi, der aber eine besonders klare Wasserqualität benötigt, welche in der Regel nur mit Pumpe und Filter erreicht wird. Da ein Koi mit den Jahren eine beträchtliche Länge erreichen kann, sollte das Becken für die Fische von Anfang an nicht überbesetzt werden. Ebenso ist eine Überwinterungsmöglichkeit im Haus oder eine Teichheizung wichtig, wenn die Temperaturen in der kalten Jahreszeit merklich abfallen.

Je nach Größe des Gartens kann in dem japanisch gestalteten Garten ein kleines Teehaus integriert werden, anstelle eines herkömmlichen Gartenhauses. Das Teehaus lädt ein zum Verweilen nach einem Tag voller Arbeit und dient auch bei Regenwetter der Entspannung im japanischen Garten.

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Taschengeld aufbessern


Nicht immer ist das Taschengeld so reichlich bemessen, dass Kinder und Jugendliche sich damit alle Wünsche erfüllen können. Wenn die materiellen Wünsche die finanziellen Möglichkeiten übersteigen, wird nach Auswegen aus diesem Dilemma gesucht.

Nicht jeder ist bereit, seine Ansprüche zurückzuschrauben oder auf den nächsten Geburtstag zu warten, was auch eine Möglichkeit wäre. Um den finanziellen Freiraum zu erweitern, kommen Schülerjobs in Betracht. Diese haben auch den Vorteil, dass der Schüler einen ersten Einblick in die Arbeitswelt erhält und den Unterschied zwischen Schule und Berufstätigkeit kennenlernt. Schüler, die noch keine dreizehn Jahre alt sind, sind definitiv zu jung für einen Schülerjob, denn Kinderarbeit ist verboten. Wer mindestens dreizehn Jahre alt ist aber noch keine fünfzehn Jahre zählt, darf nur bestimmte, sehr leichte Tätigkeiten als Schülerjob ausführen, um das Taschengeld aufzubessern. Die Zustimmung der Eltern ist zwingend erforderlich. Zu den erlaubten Schülerjobs gehören dann beispielsweise das Austragen von Zeitungen, Babysitting oder Hausaufgabenhilfe für jüngere Schüler. Vom Umfang her sollen zwei Stunden täglich nicht überschritten werden und nicht am Wochenende gearbeitet werden. Schüler im Alter von mindestens fünftzehn Jahren unterliegen weniger strengen Regelungen. Sie dürfen auch Ferienjobs annehmen für bis zu vier Wochen jährlich. Dabei unterliegen sie aber noch dem Jugendarbeitsschutzgesetz, bis sie achtzehn Jahre alt sind. Egal ob es sich um einen Schülerjob oder einen Ferienjob handelt, durch das Hineinschnuppern in eine Tätigkeit außerhalb des Schulalltags können wertvolle Erfahrungen gesammelt werden und Referenzen für eine spätere Bewerbung um einen Ausbildungsplatz können zustande kommen.

Um den begehrten Schülerjob oder die Ferienarbeit zu ergattern, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Durch Mund zu Mund Propaganda spricht es sich manchmal unter den Schülern herum, wer einen interessanten Ferienjob anbietet. Außerdem gibt es hin und wieder Anschläge am Schwarzen Brett der Schule oder Stellenausschreibungen für Schülerjobs in der regionalen Zeitung.

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Maya – Hochkultur in Mittelamerika


Als Hochkultur im präkolumbischen Mittelamerika sind die Mayas auch heute noch in aller Munde. Nicht zuletzt deshalb, weil sie schon zu damaligen Zeiten ein präzises Kalenderwerk nutzten, finden die Leistungen dieses alten Kulturvolkes auch heute noch Beachtung.

Das Kalendersystem der Mayas bestand aus dem für rituelle Zwecke genutzten Tzolkin-Kalender, der eine Periode von zweihundertsechzig Tagen beschreibt. Der Tzolkin-Kalender hatte zwanzig Monate, die dreizehn Tage lang waren. Außerdem nutzten die Mayas noch den für weltliche Zwecke (zum Beispiel Aussaatzeitpunkt, Ernte, Landwirtschaft) bestimmten Haab-Kalender, der sich an der Sonne orientierte und bei dem der Kalenderzyklus dreihundertfünfundsechzig Tage dauerte. Dabei ähnelt der Haab-Kalender am ehesten unserem Gregorianischen Kalender. Für historische Aufzeichnungen und astronomische Belange nutzten die Mayas einen weiteren Kalender, die Lange Zählung. Auch die Schriftsprache dieses alten Kulturvolkes war weit entwickelt. Während unser Alphabet aus sechsundzwanzig Buchstaben besteht, kannten die Mayas mehr als achthundert Zeichen. Einige Inschriften haben die Jahrhunderte überdauert als Wandmalerei oder in Form von Codices.

Je nach Standort erreichte die Mayakultur ihre Blütezeit zwischen ungefähr dem neunten vorchristlichen und dem zehnten nachchristlichen Jahrhundert. In den bedeutenden Stadtstaaten der Mayas lebten zeitweise mehr als zehntausend Menschen. Noch heute können Urlauber die gigantischen Pyramiden und Tempel bestaunen, die beispielsweise in Copan, Chichen Itza oder Mayapan zu sehen sind. Dabei waren, bedingt durch das heiße Klima, nicht nur die umbaute Fläche, sondern auch die Außenräume mit den Treppen und Ebenen, von Bedeutung. Bisher wurden in Mexico, Belize, Guatemala, El Salvador und Honduras fast einhundertfünfzig historische Orte mit baulichen Überresten der Mayas gefunden, wobei es sicher noch viele unentdeckte Sehenswürdigkeiten gibt, die im Laufe der Jahrhunderte vom Regenwald überwuchert wurden.

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Buchrezension Rasen und bodendeckende Gewaechse


Das mir zur Buchrezension vorliegende Buch Rasen und bodendeckende Gewächse von David Pycraft ist unter der ISBN 3 473 46155 5 im Otto Maier Verlag Ravensburg erschienen. Der Autor beschäftigt sich in dem Gartenbuch mit der Anlage und Pflege des Rasens und gibt Tipps zu Bodendeckern und zur Unkrautbekämpfung.

Am Anfang des Sachbuches geht der Autor auf die Planung des Rasens und die Grundstücksvorbereitung ein. Er beschreibt erforderliche Arbeiten, die der Anlage des Rasens vorausgehen. Dann differenziert er zwischen dem Saatrasen und dem Pflanzrasen und beschreibt die unterschiedliche Vorgehensweise zur Umsetzung dieser Rasenvarianten. Mit Hilfe eines monatlichen Arbeitskalenders beschreibt der Autor ausführlich die rund um den Rasen anfallenden Arbeiten. Im Verlauf des Buches erfährt der Leser, welche Gartengeräte für die Rasenpflege benötigt werden und welche Rasenschädlinge es gibt. Behandlung von Unkraut im Rasen und Moosbefall sind weitere Themen in diesem Gartenbuch. Als weitere Maßnahme im Zusammenhang mit dem Zierrasen wird dem Leser näher gebracht, wie man strapazierten Rasen repariert und Rasenflächen erneuert. Dann wendet sich der Autor den Bodendeckern zu. Er beschreibt verschiedene Pflanzengruppen und ordnet diesen unterschiedliche bodendeckende Pflanzen zu. Der Leser bekommt Hinweise zu Standortbedingungen und Vermehrung verschiedener bodendeckender Pflanzen. Außerdem erfährt der Hobbygärtner, wie auch Grundstücke mit Hängen und Böschungen mit Bodendeckern bestückt werden können, und was dabei zu beachten ist. Dann widmet sich der Autor einem Thema, das wohl schon jedem Hobbygärtner Kopfzerbrechen bereitet hat: Der Unkrautbekämpfung. Dem Leser werden bewährte Strategien und Kulturmaßnahmen zur Eindämmung des Unkrautes vorgestellt, wobei auf besondere Unkräuter, wie beispielsweise Ackerdistel oder Quecke, näher eingegangen wird.

An dem Gartenbuch haben mir besonders die Hinweise zur Bodenverbesserung mittels organischer Masse mit Spurenelementen und Humus gefallen.

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Buchrezension Der Zimmerpflanzendoktor


Das Pflanzenbuch Der Zimmerpflanzendoktor von William Davidson ist unter der ISBN 3 88199 825 X in der Manfred Pawlak Verlagsgesellschaft erschienen. Der Autor beschäftigt sich in dem Buch mit Pflanzenkrankheiten, sowie deren Erkennung, Behandlung und Vorbeugung.

Zu Beginn des Buches beschreibt der Autor die Zimmerpflanzen als wichtiges Stück Natur, welches Wohnung und Arbeitsplatz bereichert. Er führt dem Leser eine sich wandelnde Umwelt vor Augen, sowie die Anzuchtbedingungen der Pflanzen in modernen Erwerbsgärtnereien. Der Pflanzenliebhaber bekommt in dem Sachbuch Tipps zur gesunden Haltung der gängigen Zimmerpflanzen. Dabei gibt der Autor auch Hinweise zu Kauf und Auswahl. Der Interessent erfährt, worauf beim Kauf der Zimmerpflanzen zu achten ist und wodurch sich Hinweise auf möglicherweise ungesunde Exemplare finden lassen. Dann beschreibt der Autor verschiedene Schädlinge, die die Zimmerpflanzen befallen können. Der Leser bekommt Informationen dargeboten zum Beispiel über Rote Spinnmilben und Wurzelwollläuse, sowie deren Bekämpfung. Außerdem gibt es in dem Pflanzenbuch umfangreiche Ratschläge zur Bewässerung und Düngung der Pflanzen. Der Hobbygärtner erfährt, wie oft und unter welchen Voraussetzungen umgetopft werden sollte und was beim Umtopfen von Zimmerpflanzen zu beachten ist. Ebenso sind in dem Buch Hinweise zur Standortwahl, insbesondere zu Licht und Temperatur, enthalten. Eine Grafik mit einem Soforthilfeprogramm für gängige Schädlingsszenarien runden das Buch ab. In einer Auflistung der Zimmerpflanzen von A bis Z findet der Pflanzenliebhaber Hinweise zu einer bestimmten Pflanze und kann gezielt nachschlagen, wenn eine seiner Zimmerpflanzen befallen ist von einem Pflanzenschädling. Es gibt ausführliche Informationen mit Bild zu gängigen Pflanzen und möglichen Erkrankungen. Der Leser erfährt außerdem, unter welchen Haltungsbedingungen sich die Pflanze am wohlsten fühlt, so dass das Pflanzenbuch nicht nur im Schadensfall, sondern auch zur besseren Haltung der Pflanzen, also auch zur Vorbeugung, eine wertvolle Hilfe sein kann.

An dem Pflanzenbuch haben mir besonders die Hinweise und Tipps zur Haltung von Palmen gefallen.

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Urlaubsland Daenemark


Als Urlaubsziel hat Dänemark seinen Feriengästen vor allem viel Strand und Meer zu bieten. Die mehr als siebentausend Kilometer lange Küstenlinie zieht Jahr für Jahr viele Badegäste an.

Dänemark besteht nicht nur aus Festland, sondern auch aus Inseln, vielen Inseln. In Nord- und Ostsee verteilen sich über vierhundert dänische Eilande, von denen aber wohl nur die größeren den Urlaubsgästen bekannt sind. Hierzu zählt beispielsweise Römö in der Nordsee, welche über einen mehrere Kilometer breiten Strand verfügt, der in Teilen auch mit dem Auto befahren werden darf, damit Urlauber das Meer in kürzerer Zeit erreichen. Die dänische Nordseeküste ist in weiten Abschnitten geprägt von einer urigen Dünenlandschaft, in der sich zahlreiche Campingplätze angesiedelt haben. Ebenso findet man in der Dünenlandschaft viele Ferienhäuschen. Es gibt Exemplare für den einfachen Bedarf, die nur mit dem Nötigsten ausgestattet sind und nach einem sonnigen Tag am Strand ein Dach über dem Kopf bieten für die Nachtruhe. Doch auch wer Komfort und Luxus liebt, wird sicher ein passendes Feriendomizil finden. Viele Ferienhäuser sind ausgestattet mit Kamin, Sauna, Innen- und / oder Außenpool. Für welchen Typ Ferienhaus ein Urlauber sich entscheidet, hängt zum einen vom Geldbeutel ab. Außerdem sollte man sich überlegen, wie viel Zeit man im Ferienhaus verbringt und wie viel Zeit für das Strandleben und Ausflüge geplant sind. Eine weitere dänische Insel, die von Urlaubern gerne besucht wird, ist Langeland. Die Ostseeinsel liegt in der Nähe von Fünen und hat Ausflugsgästen verschiedene Museen, Naturpfade und Ausstellungen zu bieten, die nach Jahreszeit variieren können. Als Märcheninsel wird die dänische Ostseeinsel Fünen bezeichnet, auf der sich der Schriftsteller Hans Christian Anderson aufhielt. Für historisch interessierte Urlauber bietet sich auf dieser Insel der Besuch des Schlosses Egeskov und der zugehörigen Museen an.

Egal, ob man sich für das dänische Festland oder eine der vielen Inseln entscheidet, Dänemark hat Reisenden eine Menge Abwechslung zu bieten.

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Selbstversorgung fuer Gartenbesitzer


So manch Hobbygärtner träumt davon, durch die Erträge des eigenen Gartens unabhängig oder unabhängiger vom Angebot der Lebensmitteldiscounter zu sein. Selbstversorgung für Gartenbesitzer ist interessant, wenn Obst und Gemüse frisch auf den Tisch kommen sollen.

In der Regel können nicht sämtliche Lebensmittel, die von einer Familie benötigt werden, im eigenen Garten erzeugt werden – zumindest dann nicht, wenn es sich nicht um Veganer handelt. Natürlich gibt es auch Hobbygärtner, die eigene Hühner und / oder weiteres Geflügel halten. Dann kommt das frische Frühstücksei von den eigenen Hühnern auf den Tisch. Aber spätestens wenn es um die Schlachtung geht, scheuen die Tierbesitzer sich, das inzwischen liebgewonnene Tier für die Fleischgewinnung zu verwerten. Und das ist auch verständlich. Wenn ein Tier erst einmal einen eigenen Namen hat, tritt es aus der Anonymität heraus und wird vom Nutztier zum Haustier.

Aber auch der Anbau von Obst und Gemüse bietet viele Möglichkeiten, um der Selbstversorgung ein Stück näher zu kommen. Wichtig dabei ist, dass die Sorten so gewählt werden, dass möglichst über das Jahr verteilt erntefrische Erträge zur Verfügung stehen. Es bietet sich beispielsweise an, Frühkartoffeln, mittelfrühe und späte Kartoffeln anzubauen. Im Sommer ist die Auswahl groß und der Gartenbesitzer hat oft die Qual der Wahl, wenn er sich entscheiden soll, was auf den Tisch kommt. Ein Zuviel an Obst kann in Form von Marmelade oder Kompott verarbeitet werden. Die eigene Herstellung hat außerdem den Vorteil, dass man weiß, welche Zutaten enthalten sind, ob diese gespritzt wurden mit Pflanzenschutzmitteln und ob die Zutaten erntefrisch verarbeitet wurden.

Am schwierigsten ist die Selbstversorgung mit Lebensmitteln aus dem eigenen Garten im Winter. Damit auch im Winter auf eigenes Obst und Gemüse zugegriffen werden kann, bietet sich die Haltbarmachung zwecks einfrieren oder einwecken an. Außerdem gibt es Wintergemüse, wie zum Beispiel Grünkohl oder Feldsalat, so dass auch im Winter noch vereinzelt frische Gemüsesorten zur Auswahl stehen.

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Bambus als immergruene Gartenpflanze


Der Bambus bildet als immergrüne Pflanze einen Blickfang im Garten. Als zumeist winterharter Exot erobert die Bambuspflanze immer mehr Gärten und erfreut sich bei Hobbygärtnern zunehmender Beliebtheit.

Dabei ist Bambus nicht gleich Bambus. Es gibt Bambussorten, die schattige, halbschattige oder sonnige Standorte bevorzugen. Die Blätter sind langgestreckt und kommen in verschiedenen Grüntönen vor, manchmal auch mit silbrigen oder gelben Anteilen. Außerdem unterscheiden sich die Bambusarten in der Größe, wobei es Exemplare gibt, die eine Wuchshöhe von sieben Metern und mehr erreichen können. Niedrigwachsende Bambusse eignen sich als Bodendecker. Hochwachsende Bambuspflanzen sind vor allem als Solitärpflanze oder als Heckenpflanze geeignet. Dabei ist zu beachten, dass manche Bambusarten Ausläufer bilden. Während Bambus der Fargesia-Gattung kompakt wächst, bilden Bambusse der Phyllostachys-Gattung wuchernde Ausläufer. Um eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern, ist deshalb das Anbringen einer Rhizomsperre erforderlich, die bis zu siebzig Zentimeter tief in den Boden eingegraben wird. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Pflanze aus der Familie der Süßgräser noch ausreichend Platz zum Wachsen hat und die Nährstoffversorgung nicht eingeschränkt wird.

Bambus als Gartenpflanze wächst in der Regel buschig und dicht, bei manchen Arten hängen die Spitzen der Halme über, was bei der Planung bedacht werden sollte, damit kein Platzmangel entsteht. Sollte der Bambus doch einmal zu hoch wachsen, so kann er mit Hilfe einer Heckenschere oder Astschere zurückgeschnitten werden. Ebenso werden vertrocknete Blätter entfernt. Eine ausreichende Wässerung der Bambuspflanzen ist wichtig wegen der enormen Laubfülle. Bambusse, die nicht ausreichend mit Wasser versorgt werden, rollen die Blätter ein, um Wasserverdunstung über die Blattoberfläche zu vermeiden. Bei heißem Wetter bietet sich eine Wässerung in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend an. Ein Winterschutz der Bambuspflanzen, zum Beispiel in Form von trockenem Laub, kann auch bei den als winterhart geltenden Bambuspflanzen nicht schaden, besonders wenn es sich um Jungpflanzen handelt, die kürzlich im Garten eingepflanzt wurden.

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